Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Waldbrand in der Eifel: Polizei Köln schaltet Hinweisportal

Дата публикации: 15-08-2026 11:50:00

In der Eifel kämpfen hunderte Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand nahe dem Ort Hürtgenwald-Gey. Geprüft wird, ob es Brandstiftung war. News im Blog.

Основное содержимое страницы с новостью.

Wichtige Updates

Ministerin: Wald entzündet sich nicht von allein

Abkühlung nach Hitzetagen erwartet

Zahl der Einsatzkräfte auf 1400 erhöht

Merz dankt allen Helferinnen und Helfern

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) geht davon aus, dass der große Brand im Hürtgenwald von Menschen verursacht wurde. „Das Feuer ist entstanden durch irgendeinen Idioten, irgendein Idiot hat das Feuer verursacht“, sagte Reul am Samstag bei einem Besuch der Einsatzkräfte vor Ort. „Darum muss man nachdenken, wie verantwortungslos die Leute in der Gegend rumrennen und einfach irgendwas wegwerfen. Das ist das eigentliche Problem.“ 

 Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Verstärkung aus ganz Belgien sowie aus Deutschland wurde mobilisiert. EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib erklärte im Onlinedienst X, außerdem seien zwei Hubschrauber aus den Niederlanden, ein weiterer aus Tschechien sowie zwei Löschflugzeuge aus Schweden auf dem Weg nach Belgien. Die Behörden riefen bislang nicht zu Evakuierungen auf. 

Der Dürener Landrat Ralf Nolten (CDU) hat sich zuversichtlich über die Bekämpfung des Waldbrands im Hürtgenwald geäußert. Er habe die Hoffnung, "dass wir heute, spätestes morgen in der Situation sind zu sagen: Wir haben ein hohes Maß an Kontrolle", sagte er.

Jeder, der schon einmal gegrillt habe, wisse, dass ein Feuer erst aus sei, wenn die Asche abgelöscht und in der Tonne sei. "Das werden wir natürlich in den nächsten zwei Tagen nicht erreichen können", sagte Nolten. "Aber so, dass wir sagen können: Ja, wir haben die Dinge so weit im Griff."

Ministerin: Wald entzündet sich nicht von allein

Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen hält menschliches Fehlverhalten als Auslöser des Großbrandes im Hürtgenwald für möglich. "Es lässt sich jedenfalls nicht ausschließen", sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk. "Wir sehen durchaus, wenn verschiedene Brandstellen relativ gleichzeitig oder in enger Abfolge hochkommen, dass einiges dafür sprechen könnte." Wie belastbar dies sei, könne man jetzt nicht sagen.

"Der Wald entzündet sich nicht bei 38 Grad oder 40 Grad, die man draußen durchaus auch schon verzeichnen konnte in diesem Sommer, von alleine." In der Regel sei es eine weggeworfene Kippe oder dass jemand Glas liegen gelassen habe. Manchmal sei es auch Brandstiftung.

Die Polizei Köln hat Ermittlungen zur Ursache des Großbrandes im Hürtgenwald aufgenommen und dafür ein Hinweisportal für Zeugen eingerichtet. Von Interesse seien Fotos und Videos aus dem Zeitraum der Brandentstehung, teilte die Behörde mit.

Abkühlung nach Hitzetagen erwartet

Abkühlung in Sicht: Nach heißen Tagen sollen die Temperaturen am Sonntag in Nordrhein-Westfalen mit 24 bis 28 Grad wieder etwas kühler werden. Vorher bleibt das Wochenende mit Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Samstag in fast allen NRW-Städten und Kreisen allerdings noch sehr warm. Vor allem in der Südhälfte des Bundeslandes wird eine starke Wärmebelastung erwartet. 

Feuerwehr ist aktuell sehr zufrieden

Vorsichtiges Aufatmen bei der Bekämpfung des größten Waldbrands in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen: Die Feuerwehr ist "sehr zufrieden" mit dem bisherigen Erfolg des Löscheinsatzes. Aber es gibt noch einen Unsicherheitsfaktor: "Wir haben einen frischen böigen Wind hier im Hürtgenwald, das könnte nochmal so ein Punkt sein", sagte Feuerwehrsprecher Peter Berndgen.

Waldbrand im Hohen Venn: Fast 850 Hektar zerstört

Es brennt auch bei unseren Nachbarn: Durch einen Waldbrand in Naturschutzgebiet Hohes Venn im Osten Belgiens nahe der deutschen Grenze sind Behördenangaben zufolge bislang fast 850 Hektar Fläche zerstört worden. Die Löscharbeiten dauerten an, teilte der Gouverneur der Provinz Lüttich, Hervé Jamar, am Samstag bei Facebook mit. Das Feuer war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und hatte sich in der Nacht rasch ausgebreitet.

Zahl der Einsatzkräfte auf 1400 erhöht

An der Bekämpfung des Waldbrandes sind inzwischen 1400 Einsatzkräfte beteiligt. Die Brandlage sei „statisch“, also unverändert, das Feuer habe sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet, teilte der Kreis Düren am Samstagmorgen mit. Der Bund habe weitere Lösch-Hubschrauber zur Unterstützung bereit gestellt. Damit stünden jetzt insgesamt Hubschrauber der Bundespolizei, Landespolizei und der Bundeswehr zur Verfügung, die den Brand von oben bekämpften.

Merz dankt allen Helferinnen und Helfern

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich über die aktuelle Lage informiert. In einem Telefonat habe der Dürener Landrat Ralf Nolten den Bundeskanzler am Samstagmorgen über den Stand in den Brandgebieten unterrichtet, teilte der Landkreis mit. Merz habe sich in dem Gespräch „ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern bedankt“.
 

Der Bund habe zudem weitere Löschhubschrauber zur Verfügung gestellt, erklärte der Landkreis Düren. Damit stünden nun zehn Hubschrauber der Bundespolizei, Landespolizei und der Bundeswehr zur Verfügung.

Bereits am Freitag hatte Kanzler Merz mitgeteilt, dass er über die Entwicklung in den Brandgebieten laufend unterrichtet werde. Bundeswehr und Bundespolizei würden „wo immer möglich“ Hilfe leisten.

Keine Rauchsäule mehr über Hürtgenwald

Beim größten Waldbrand in der NRW-Geschichte steht nach ununterbrochenen Löscharbeiten keine riesige Rauchsäule mehr über dem Hürtgenwald. 

"Die Nacht war gut", sagte Landrat Ralf Nolten (CDU) am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sehr gute Fortschritte bei der Bekämpfung des Brandes gegeben. 

Die Bundeswehr habe in der Nacht weitere breite Schneisen in das Areal geschlagen. Das Hauptbrandgeschehen sollte nicht überschlagen in andere Bereiche. Die Anzahl der Bergepanzer sei auch von zwei auf vier erhöht worden.

Hubschrauber heben wieder zum Löscheinsatz ab

Mehrere Hubschrauber sollen am Morgen wieder in Hürtgenwald eintreffen und die Löscharbeiten unterstützen. Die Piloten würden um 6 Uhr mit Tagesanbruch die Starterlaubnis bekommen und dann in Richtung des Waldbrandes fliegen, erklärte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar. Er rechnet damit, dass wieder fünf bis sechs Hubschrauber im Einsatz sein werden. 

"Unsere Strategie für die Nacht ist aufgegangen"

Der Waldbrand hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. "Unsere Strategie für die Nacht ist aufgegangen", sagte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar am frühen Morgen. "Wir konnten die Flanken halten."

Dies sei auch nur dank des Wetters möglich gewesen, führte der Kreisbrandmeister weiter aus. Es sei kaum ein Wind gegangen. Zeitweise soll es sogar komplett windstill gewesen sein. Die Flammen haben demnach noch immer einen Abstand von 150 bis 200 Meter zum Ortsteil Gey. 

Zwei Bergepanzer der Bundeswehr schlagen laut Feuerwehr-Sprecher Peter Berndgen auch in der Nacht Schneisen im Bereich der evakuierten Ortschaft Gey. Damit soll ein Übergreifen des Feuers möglichst verhindert werden.

Mit Einbruch der Dunkelheit habe man die Einsätze der Löschhubschrauber ausgesetzt, sagte Berndgen weiter. In besonders gefährdeten Bereichen sei der Personaleinsatz am Boden fast verdoppelt worden. Viele zusätzliche Löschzüge würden in diese Bereiche geführt. Auch Wege seien erweitert und Gegenfeuer gelegt worden.

Die Hoffnung sei, über Nacht die Situation stabil zu halten. "Im Moment würde ich sagen, gibt es so eine leichte Tendenz zu einer statischen, heißt also einer stabilen Lage", so der Sprecher. (dpa)

Rund 200 frische Einsatzkräfte sind am Abend eingetroffen, um Feuerwehrleute nach einem 24-Stunden-Einsatz abzulösen. Auch Kräfte von Hilfsorganisationen unterstützen. Die Bereitschaftskräfte sollen bis Samstagmorgen vor Ort eingesetzt werden.

Nach Angaben des Kreises Düren sind aktuell rund 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und dem Landesbetrieb Wald und Holz im Einsatz. Je nachdem, wie sich die Wetterlage und der Wind entwickelten, würden die Einheiten "an den unterschiedlichen Fronten auch in der Nacht angreifen", sagte Landrat Ralf Nolten (CDU). (dpa)

Viele Bilder des heutigen Tages haben wir in einer Fotostrecke gebündelt:

Mehr laden

TickarooLive Blog Software

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Waldbrand in der Eifel: 1800 Menschen evakuiert – der Einsatztag in Bildern08.2314-08-2026
2Waldbrand in der Eifel: „Die Nacht war gut“017.3615-08-2026
3Waldbrände in Deutschland: Flammen in der Eifel breiten sich aus011.6514-08-2026
4Eifel-Waldbrand wohl der größte in NRW-Geschichte017.6714-08-2026
5Großeinsatz gegen Waldbrand: Löschhubschrauber unterstützen Kampf gegen Feuer in NRW07.3514-08-2026
6Waldbrand bei Düren: Leverkusener Feuerwehr unterstützt Einsatz in Hürtgenwald09.2314-08-2026
7Kampf gegen die Flammen im Hürtgenwald05.5315-08-2026
8Liveticker zum Waldbrand in Hürtgenwald: Keine Ausweitung in der Nacht08.0915-08-2026
9Ministerin: Waldbrand in Eifel wohl größter in NRW-Historie015.3114-08-2026
10Liveticker zum Waldbrand in Hürtgenwald: Löscharbeiten gehen in der Nacht weiter08.1414-08-2026

Классификация: Происшествия. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.51. Источник: www.waz.de.