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Die Steam Machine von Valve gilt bereits ab Werk als vergleichsweise kühl und leise. Ein Modder wollte sich damit jedoch nicht zufriedengeben und hat dem kompakten Gaming-System kurzerhand eine individuelle Wasserkühlung verpasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Temperaturen von CPU und GPU sollen dadurch um 20 bis 30 °C gesunken sein. Für das [...]
Steam Machine: Wasserkühlungs-Mod senkt Temperaturen um bis zu 30 °C Hardware-Inside
Die Steam Machine von Valve gilt bereits ab Werk als vergleichsweise kühl und leise. Ein Modder wollte sich damit jedoch nicht zufriedengeben und hat dem kompakten Gaming-System kurzerhand eine individuelle Wasserkühlung verpasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Temperaturen von CPU und GPU sollen dadurch um 20 bis 30 °C gesunken sein.
Für das Projekt kamen unter anderem eine Desktop-CNC-Fräse, umfangreiches Reverse Engineering und weniger als 200 US-Dollar an zusätzlichen Komponenten zum Einsatz.
Individueller Wasserkühlungsblock für die Steam Machine
Der Modder, der auf Reddit unter dem Namen u/techmagnet aktiv ist, hat bereits mehrere Entwicklungsberichte zu seinem Projekt veröffentlicht. In einem aktuellen Video zeigt er den Bauprozess sowie das fertige Ergebnis.
Für den Umbau waren allerdings umfangreiche Modifikationen notwendig. Dazu gehören ein individuell gefertigter Kupfer-Wasserblock, ein stark angepasstes Steam-Machine-Gehäuse sowie eine Alphacool-Wasserpumpe. Zusammen bilden die Komponenten einen komplett individuellen Wasserkühlungskreislauf.
Ganz fertig ist das Projekt laut seinem Entwickler allerdings noch nicht. Unter anderem soll die Konstruktion optisch noch verfeinert werden. Außerdem fehlt bislang eine optimale Anbindung der Spannungswandler (VRMs) an den Wasserblock. Diese wurden bisher lediglich durch den Luftstrom des serienmäßigen Gehäuselüfters mitgekühlt.
Bis zu 30 °C niedrigere Temperaturen
Als Proof of Concept funktioniert der Umbau bereits beeindruckend gut. Laut Angaben des Modders konnten die Temperaturen von CPU und GPU um etwa 20 bis 30 °C reduziert werden.
Damit steht der Steam Machine theoretisch deutlich mehr thermischer Spielraum zur Verfügung. Einen unmittelbaren praktischen Vorteil gibt es derzeit allerdings nicht.
Der Grund ist simpel: Die Steam Machine unterstützt aktuell keine Übertaktung.
Übertaktung könnte das Projekt künftig interessant machenDer Wasserkühlungs-Umbau entstand daher offenbar eher aus Neugier und technischem Interesse als aus einer konkreten Notwendigkeit. Sollte Valve künftig jedoch eine Möglichkeit zur Übertaktung freischalten, könnten die niedrigeren Temperaturen durchaus interessant werden.
Mehr thermischer Spielraum könnte dann höhere GPU- und CPU-Taktraten ermöglichen. Auch vergleichbare Hardware zeigt, dass sich gerade bei AMD-GPUs durch Übertaktung noch zusätzliche Leistung herausholen lässt.
Der Modder bringt das Ziel seines Projekts entsprechend auf den Punkt: 20 bis 30 Grad weniger Temperatur bei CPU und GPU – und damit reichlich Spielraum für Overclocking. Vorerst bleibt dieser Spielraum allerdings ungenutzt.
Trotzdem zeigt das Projekt eindrucksvoll, was mit etwas technischem Know-how, einer CNC-Fräse und viel Eigenarbeit aus der kompakten Steam Machine herausgeholt werden kann.
*Quelle und Bilder: u/techmagnet on Reddit
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