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Top 10: Der beste Mini-Bluetooth-Lautsprecher

Дата публикации: 11-08-2026 18:00:00

Klein, leicht und überraschend laut: Wir zeigen die zehn besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher aus unseren Tests.

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Klein, leicht und überraschend laut: Das sind die zehn besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher aus unseren Tests.

Wer einen wirklich kleinen Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit unter 300 g sucht, steht vor einer riesigen Auswahl. Von No-Name bis Top-Marke: Sie alle haben mindestens ein Modell im Angebot. Dabei variiert die Preisspanne von unter 20 Euro bis über 100 Euro.

Auch wenn die teuren Modelle meist mehr Funktionen bringen, muss man für ordentlichen Klang nicht zwingend viel Geld ausgeben. Wir zeigen in unserer neuen und regelmäßig gepflegten Bestenliste der Mini-Bluetooth-Lautsprecher die Modelle, die sich wirklich lohnen.

Unser Testsieger ist der Marshall Willen II für knapp 98 Euro (Amazon). Er punktet nicht nur bei Design und Akkulaufzeit. Er ist zudem der Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit dem besten Klang.

Als Technologiesieger steht der Teufel Boomster Go für 105 Euro (Amazon) auf Platz 2. Er bietet robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit.

Der stylishe Preis-Leistungs-Sieger JLab Pop Party für 30 Euro (Amazon) überrascht uns im Test mit ordentlichem Klang, toller App und anpassbarer RGB-Beleuchtung.

KURZÜBERSICHT

Marshall Willen II

Wenn das Budget eine untergeordnete Rolle spielt, hat der Marshall Willen II eine klare Kaufempfehlung verdient. Im Vergleich mit der Konkurrenz punktet er beim Design ebenso wie beim Sound und der Akkulaufzeit.

Knapp 100 Euro (Amazon) sind kein Schnäppchen, doch Ausstattung und Leistung rechtfertigen den Preis. Wer guten Klang, lange Akkulaufzeit und schickes Design sucht, macht mit dem Willen II einen hervorragenden Fang.

VORTEILE

  • schickes Design
  • lange Akkulaufzeit
  • Schnellladefunktion
  • gute Bässe
  • mit Mikrofon

NACHTEILE

  • Sound teilweise etwas dumpf
  • hoher Preis
  • EQ-Feature enttäuscht
Teufel Boomster Go

Der Teufel Boomster Go macht vieles, aber nicht alles richtig. Der Klang geht in Ordnung und ist für den Outdoor-Gebrauch absolut ausreichend – vorausgesetzt, man erwartet keine audiophilen Höchstleistungen.

Mindestens 105 Euro (Amazon) müssen Käufer investieren. Wer mit den kleinen Schwächen beim Klang leben kann und einen kompakten, robusten und wasserdichten Outdoor-Lautsprecher sucht, wird mit dem Boomster Go aber glücklich.

VORTEILE

  • robuste, wasserdichte Bauweise
  • lange Akkulaufzeit
  • klarer, angenehmer Klang
  • integriertes Mikrofon

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • kein App-Support, kein Equalizer
  • lange Ladedauer (3 Stunden)
JLab Pop Party

Der JLab Pop Party überrascht im Test. Trotz seines günstigen Preises bietet er ordentlichen Klang und begeistert mit einer guten App-Anbindung.

Für 30 Euro (Amazon) ist der Pop Party ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Wer beim Sound keine Höhenflüge erwartet und auf eine hohe IP-Zertifizierung verzichten kann, macht mit diesem Speaker nichts falsch.

VORTEILE

  • ordentlicher Klang
  • App mit 10-Band-Equalizer
  • RGB-Beleuchtung
  • Sync für bis zu 100 Speaker
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Höhen teils blechern
  • Bässe kratzig
  • nur IP55
  • kein Mikrofon
  • keine Lautstärkeregelung

Ratgeber

Wie lange hält der Akku bei Mini-Lautsprechern wirklich?

Bei Mini-Bluetooth-Lautsprechern, die überwiegend unterwegs eingesetzt werden, ist die Akkulaufzeit häufig ein entscheidender Faktor. Realistisch liegen die Werte zwischen 7 und 14 Stunden – abhängig vor allem von der Lautstärke. Ist diese moderat, halten viele Modelle solide 8 bis 12 Stunden durch, während eine hohe Lautstärke die Laufzeit spürbar verkürzt. Der Akku ist in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Stunden wieder vollgeladen.

JLab Pop Party

JLab Pop Party heise bestenlisten

Wie gut klingen Mini-Bluetooth-Lautsprecher?

Mini-Bluetooth-Lautsprecher haben in den letzten Jahren enorm zugelegt und bieten für ihre kompakte Größe einen überraschend ausgewogenen Sound. Mitten und Höhen klingen meist hervorragend klar, und selbst der Bass kann bei guter Abstimmung knackig und spürbar wirken – natürlich ohne die Tiefe großer Boxen zu erreichen.

Der Marshall Willen II gefällt mit warmem, bassstarkem Klang und zeigt, was heute in dieser Geräteklasse möglich ist. Bei maximaler Lautstärke können Verzerrungen auftreten, doch für Alltag, Reise oder Freizeit liefern die kleinen Lautsprecher häufig mehr Qualität, als man erwartet. Wer besseren Klang will, dem empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Bluetooth-Lautsprecher im Test mit Geräten bis zu 1 kg.

Kann man Mini-Bluetooth-Lautsprecher koppeln?

Viele aktuelle Mini-Bluetooth-Lautsprecher unterstützen TWS-Kopplung: Zwei identische Geräte lassen sich kabellos zu einem Stereo-Paar verbinden. Das sorgt für deutlich mehr Räumlichkeit und Klangbreite. Die Verbindung klappt meist per Knopfdruck oder App und bleibt stabil. Ein Party-Modus mit mehr als zwei Boxen ist bei echten Minis allerdings recht selten.

Wer auf die Synchronisierung von zwei oder mehr Geräten Wert legt, aber nur eine Box kauft, für den kann es ein Grund sein, zu weitverbreiteten Marken wie JBL zu greifen. Hier erhöht sich die Chance, dass ein kompatibler Bluetooth-Lautsprecher derselben Marke zum Koppeln bereitsteht.

Bose Soundlink Micro 2

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Welche Extras bringen die kleinen Bluetooth-Lautsprecher mit?

Einige kleine Bluetooth-Lautsprecher kommen mit praktischen Extras. Ein integrierter Karabiner oder eine stabile Schlaufe gehören bei den meisten zum Standard und erlaubt die Befestigung am Rucksack, Fahrrad oder Zelt. Viele Modelle bieten zusätzlich eine Freisprechfunktion.

Einige lassen sich über eine App steuern, um den Equalizer anzupassen oder Firmware-Updates einzuspielen. Powerbank-Funktionen fehlen bei Mini-Bluetooth-Lautsprechern fast immer – dafür ist ihr integrierter Akku mit etwa 2000 mAh zu klein.

Wie robust sind Mini-Bluetooth-Lautsprecher?

Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit IP67-Schutz sind staubdicht und wasserfest bis zu einem Meter Tiefe für 30 Minuten und damit für die meisten Outdoor-Aktionen bestens gerüstet. Das geringe Eigengewicht und die kompakte Bauweise mit Gummiummantelung federn Stürze aus etwa einem Meter überwiegend problemlos ab.

Schwachstellen können der Ladeanschluss oder längerer Kontakt mit Salzwasser sein, doch insgesamt halten diese Lautsprecher viel aus und sind zuverlässige Begleiter für unterwegs.

Welche Größe und welches Gewicht sind für Mini-Lautsprecher typisch?

Mini-Bluetooth-Lautsprecher wiegen in der Regel nur 150 bis 300 Gramm und passen in jede (größere) Hosentasche – größtenteils messen sie nur 8 bis 11 Zentimeter in der Länge. Dank der geringen Größe und des moderaten Gewichts sind sie besonders beliebt bei Reise, Sport oder als täglicher Begleiter im Rucksack.

Die winzigen Modelle punkten mit höchster Mobilität, während die Modelle bis 1 kg (Top 10: Der beste Bluetooth-Lautsprecher) oft einen vollen Klang und längere Akkulaufzeit bieten.

Marshall Willen II

Marshall Willen II heise bestenlisten

Welche Bluetooth-Version und Reichweite sollte man erwarten?

Bei aktuellen Mini-Bluetooth-Lautsprechern ist Bluetooth 5.2 oder 5.3 Standard – das sorgt für stabile Verbindungen, niedrigen Energieverbrauch und Reichweiten von 20 bis 40 Metern im Freien. In Räumen oder mit Hindernissen reduziert sich die Distanz auf 8 bis 12 Meter.

Neuere Standards unterstützen zudem LE Audio für optimale Klangqualität bei geringerem Akkuverbrauch.

Was kostet ein guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher 2026?

Für einen guten Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit solidem Klang, langer Akkulaufzeit und IP-Schutz ist 2026 mit 30 bis 100 Euro zu rechnen. Zu den preiswerten und trotzdem guten Modellen gehört der JLab Pop Party. Er zeigt, wie viel Qualität schon bei günstigen Preisen möglich ist, während Premium-Modelle ab 80 Euro eine höhere Klangqualität bieten.

Fazit

Mini-Bluetooth-Lautsprecher haben sich zu erstaunlich leistungsfähigen Begleitern entwickelt. Selbst günstige Modelle wie der JLab Pop Party für rund 30 Euro (Amazon) liefern soliden Klang, ausreichend Akkulaufzeit und eine robuste Verarbeitung. Wer etwas mehr investiert, bekommt etwa bei unserem Testsieger Marshall Willen II für etwa 98 Euro (Amazon) ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Sound, Ausstattung und Haltbarkeit.

Entscheidend bei der Wahl ist letztlich der geplante Einsatzzweck: Für spontane Outdoor-Ausflüge zählen vor allem geringes Gewicht und Wasserschutz, für den Einsatz zu Hause eher Klangqualität und Kopplungsmöglichkeiten. Unabhängig vom Budget gilt: Die Zeiten, in denen kleine Lautsprecher nur blechern vor sich hin dudeln konnten, sind endgültig vorbei.

BESTENLISTE

Marshall Willen II
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Marshall Willen II im Test: warm, bassstark, schick

Der Marshall Willen II kombiniert das kultige Marshall-Design mit langer Akkulaufzeit – und erstaunlich gutem Klang.

VORTEILE

  • schickes Design
  • lange Akkulaufzeit
  • Schnellladefunktion
  • gute Bässe
  • mit Mikrofon

NACHTEILE

  • Sound teilweise etwas dumpf
  • hoher Preis
  • EQ-Feature enttäuscht
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Marshall Willen II im Test: warm, bassstark, schick

Der Marshall Willen II kombiniert das kultige Marshall-Design mit langer Akkulaufzeit – und erstaunlich gutem Klang.

Ziemlich jeder Lautsprecher-Hersteller, der etwas auf sich hält, hat einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Portfolio. Auch Marshall bildet keine Ausnahme: Mit dem Willen II hat die Marke einen Brüllwürfel im Programm, der ikonisches Design mit dem Versprechen von „legendärem Sound" und mehr als 17 Stunden Akkulaufzeit kombiniert. Aber rechtfertigt das den stolzen Preis von knapp 100 Euro (Amazon)? Wir haben den Lautsprecher getestet.

Design und Verarbeitung des Marshall Willen II

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – aber Marshall hat mit dem Willen II einen verdammt stylischen Mini-Bluetooth-Lautsprecher kreiert. Optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger kaum etwas geändert, doch das war auch nicht nötig. Der Willen II sieht aus wie ein typischer Marshall-Speaker in klein – und das reicht, um unser audiophiles Herz zu erobern.

Bei den Maßen reiht sich der Willen II in die Riege vergleichbarer Mini-Bluetooth-Lautsprecher ein. Mit 10,5 × 10,5 × 4,3 cm und 360 g ist er ähnlich groß wie der Teufel Boomster Go und passt bequem in jeden Rucksack oder eine geräumige Jackentasche. Eine Schlaufe an der Rückseite erlaubt die flexible Befestigung, etwa am Fahrradlenker.

Marshall Willen II Bilder

Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Bei der Farbauswahl wagt Marshall keine Experimente. Wie der Vorgänger ist auch der Willen II in Schwarz und Creme erhältlich; preisliche Unterschiede zwischen den Varianten gibt es nicht. Der charakteristische goldene Marshall-Schriftzug prangt bei beiden auf der Front.

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Käufer bekommen gewohnte Marshall-Qualität – mit einer Besonderheit: Der Lautsprecher verfügt über eine abnehmbare Gummiummantelung, die ihn vor Stößen schützt. Zudem ist der Speaker nach IP67 zertifiziert, übersteht also 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe und ist staubdicht.

Wie gut klingt der Marshall Willen II?

Gegenüber dem Vorgänger hat Marshall technisch ordentlich nachgelegt. Statt eines 10-Watt- arbeitet nun ein 38-Watt-Class-D-Verstärker im Inneren. Der Frequenzbereich verbreitert sich um 25 Hz nach unten auf 75 Hz bis 20.000 Hz, der maximale Schalldruckpegel steigt um 6 dB auf 88 dB SPL. Als Treiber kommen ein 2-Zoll-Breitbandtreiber mit 10 Watt und zwei Passivmembranen zum Einsatz.

Beim Hörtest überrascht der Willen II positiv: Sprachinhalte wie Podcasts klingen erstaunlich natürlich und klar, bleiben aber auch bei höherer Lautstärke angenehm warm. Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist das ungewöhnlich.

Dieser Eindruck bestätigt sich bei Musik zumindest teilweise. Auch hier bleibt der Klang warm, allerdings ziemlich basslastig. Daran ändern auch die drei voreingestellten Equalizer-Settings in der Marshall Bluetooth App wenig. Klassische Musik wie Royers Pièces de clavecin – Vertigo entfaltet dadurch ordentlich Wucht, während Klavierstücke wie Schuberts Impromptus Nr. 3 eher dumpf klingen – so, als hätte jemand ein Kissen über den Lautsprecher gelegt.

Marshall Willen II

Marshall Willen II heise bestenlisten

Bei Pop und Rock fällt der gedämpfte Klang weniger ins Gewicht; hier punktet vielmehr der wirklich gute Bass. Die Beats von The Weeknds Blinding Lights etwa machen richtig Spaß, ohne zulasten des Gesangs zu gehen. Auch bei Ed Sheerans Lego House bleibt die Stimme schön klar, auch wenn die Gitarre wieder etwas dumpf wirkt.

Bei den Bluetooth-Codecs orientiert sich Marshall am modernen Standard: Der Willen II nutzt Bluetooth LE Audio mit LC3-Codec, was gegenüber SBC bessere Klangqualität bei geringerem Energiebedarf liefert. Zusätzlich unterstützt der Speaker Auracast.

Außerdem verfügt der Willen II über ein integriertes Mikrofon, mit dem sich Telefonate entgegennehmen und führen lassen. Die Gesprächsqualität schneidet in unserem Test gut ab.

Bedienung und App des Marshall Willen II

Der Willen II besitzt drei Bedientasten: On/Off-Button und Bluetooth-Taste sitzen an der Oberseite neben der Ladestandsanzeige. Der dritte Knopf befindet sich frontal in der oberen rechten Ecke – und ist kein bloßer Druckknopf, sondern ein Joystick. Damit lässt sich die Wiedergabe starten und pausieren, zwischen Songs skippen und die Lautstärke anpassen. Eine gleichermaßen elegante wie selbsterklärende Lösung.

Dank Auracast lässt sich der Speaker als Quelle nutzen, um den Sound an weitere Lautsprecher zu übertragen – ohne umständliche Koppelungsmechanik, direkt über Bluetooth 5.2.

Marshall Willen II Screenshot

Marshall Willen II Screenshot

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Marshall Willen II Screenshot

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Marshall Willen II Screenshot

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Für Mini-Bluetooth-Lautsprecher nicht selbstverständlich: Der Willen II wird von der Marshall-Bluetooth-App unterstützt. Darüber lässt sich die Firmware aktualisieren. Zudem bietet die App ein Akkumanagement, mit dem sich die maximale Ladung auf 95 Prozent begrenzen oder die Ladegeschwindigkeit bei hoher Außentemperatur drosseln lässt. Beides soll die Lebensdauer des Akkus erhöhen.

In der App steckt ein Equalizer, der allerdings nur drei Voreinstellungen bietet: Marshall-Sound (Standard), Drücken (Bass- und Höhenverstärkung) sowie Voice (Fokus auf Mitteltonbereich für klare Sprachinhalte). Ein individuell anpassbares Profil fehlt – schade.

Der Akku des Marshall Willen II

Die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen: Wo andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher bei 10 bis 12 Stunden aufgeben, hält der Willen II bis zu 17 Stunden durch. Eine Schnellladefunktion liefert nach 20 Minuten Ladezeit rund 5,5 Stunden Spielzeit. Eine mehrstufige LED-Anzeige informiert zudem recht genau über den Ladestand.

Was kostet der Marshall Willen II?

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 119 Euro – genauso viel wie beim Vorgänger. Aktuell ist der Willen II für knapp unter 100 Euro (Amazon) zu haben.

Fazit

Wenn das Budget beim Kauf eines Mini-Bluetooth-Lautsprechers eine untergeordnete Rolle spielt, hat der Marshall Willen II eine klare Kaufempfehlung verdient. Im Vergleich mit der Konkurrenz punktet der Speaker beim Design ebenso wie beim Sound und der Akkulaufzeit.

Der kraftvolle Bass und der insgesamt warme Klang lassen die Schwächen bei den Höhen und die enttäuschende Equalizer-Auswahl fast vergessen. Die IP67-Zertifizierung und die praktische Befestigungsschlaufe machen den Willen II obendrein zu einem hervorragenden Begleiter für unterwegs.

Ebenfalls positiv: die hohe Maximallautstärke, die hervorragende Verarbeitung und die Unterstützung des LC3-Codecs inklusive Auracast. Das integrierte Mikrofon für die Freisprechfunktion rundet das Gesamtpaket ab.

Knapp 100 Euro (Amazon) sind zwar kein Schnäppchen, doch Ausstattung und Leistung rechtfertigen den Preis. Wer guten Klang, lange Akkulaufzeit und schickes Design sucht, macht mit dem Willen II alles richtig.

Teufel Boomster Go
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Teufel Boomster Go im Test: Top-Klang, aber zu teuer

Der Teufel Boomster Go verspricht robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit, hat allerdings auch seinen Preis.

VORTEILE

  • robuste, wasserdichte Bauweise
  • lange Akkulaufzeit
  • klarer, angenehmer Klang
  • integriertes Mikrofon

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • kein App-Support, kein Equalizer
  • lange Ladedauer (3 Stunden)
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Teufel Boomster Go im Test: Top-Klang, aber zu teuer

Der Teufel Boomster Go verspricht robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit, hat allerdings auch seinen Preis.

Mit dem Boomster Go hat Teufel einen kompakten Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Programm, der optisch an den JBL Go 4 erinnert. Allerdings unterscheidet sich der flache Brüllwürfel sowohl bei den Maßen als auch beim Preis: Der Boomster Go ist mehr als doppelt so teuer (105 Euro bei Amazon) und je nach Seiten drei bis sechs Zentimeter größer. Dafür verspricht Teufel eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden – doppelt so viel wie der JBL Go 4. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der Boomster Go trotz seiner geringen Größe klanglich überzeugen? Ist der höhere Preis gerechtfertigt? Wir finden es im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Teufel Boomster Go

Der Boomster Go kombiniert schlichte Optik mit gut lesbaren Bedienelementen und einer haptisch angenehmen Mesh-Oberfläche. Das quadratische Gehäuse erinnert an eine zu dicke Tafel Ritter-Sport-Schokolade. Mit Maßen von 10,7 × 4,6 × 10,2 cm und einem Gewicht von 355 g ist er zwar deutlich kleiner als herkömmliche drahtlose Speaker, gehört im Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher aber eher zu den Schwergewichten. In die Hosentasche passt er nicht – wohl aber in einen Rucksack oder eine größere Jackentasche.

Große Farbauswahl bietet der Boomster Go nicht: Teufel beschränkt sich auf mattes Schwarz und Coral Red, ein grelles Orange. Während die dunkle Variante dezent wirkt, fällt Korallenrot sofort ins Auge. Dass der Hersteller sich neben Schwarz für eine schrille Farbe entschieden hat, ergibt aber Sinn: Der Speaker ist für den Outdoor-Gebrauch gedacht und geht so nicht so schnell verloren.

Teufel Boomster Go Bilder

Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Der Boomster Go verzichtet leider auf Gumminoppen an der Unterseite, sodass er in liegender Position leicht wegrutscht. Im Auto, im Zug oder auf anderem beweglichem Untergrund kann das zum Problem werden. Allerdings hat Teufel den Lautsprecher mit einem Schraubgewinde ausgestattet, über das er sich auf jedem handelsüblichen Stativ montieren lässt. Eine Handschlaufe liegt dem Lieferumfang bei. Über eine integrierte Verstellmöglichkeit lässt sie sich enger stellen, sodass sich der Boomster Go bequem am Handgelenk oder anderswo befestigen lässt.

Bei der Verarbeitung lässt Teufel keine Punkte liegen. Der Boomster Go macht im Test einen sehr robusten Eindruck: Das gummierte Gehäuse schützt vor Stößen – auch Stürze auf Steinboden oder Fliesen aus einem Meter Höhe übersteht er problemlos. Zudem ist er nach IPX7 wasserdicht und überlebt 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe. Fällt der Lautsprecher am Strand kurz ins Wasser oder landet in einer Pfütze, verrichtet er weiterhin seinen Dienst.

Wie gut klingt der Teufel Boomster Go?

Im Inneren arbeitet ein Breitbandlautsprecher (79 × 21 mm) mit zwei Passivmembranen und einer Gesamtleistung von zehn Watt. Der Frequenzbereich liegt zwischen 65 Hz und 20 kHz, der maximale Schalldruck bei 84 dB/m.

Beim Sound hinterlässt der Boomster Go einen grundsätzlich guten Eindruck. Sprachinhalte gibt er sehr klar wieder, selbst bei höchster Lautstärke bleibt die Wiedergabe angenehm weich und präzise. Bei Musik macht sich die geringe Größe allerdings bemerkbar.

Teufel Boomster Go

Teufel Boomster Go heise bestenlisten

Klassische Musik leidet unter dem eingeschränkten Spektrum. Höhen bleiben häufig blass oder kreischend, Gesang wirkt dumpf und hallig. Carl Orffs Carmina Burana: O Fortuna vermischt sich zu einem unangenehmen Brei, weil kratzige Bässe und klirrende Höhen einander abwechseln.

Besser sieht es bei Rock und Pop aus: Money For Nothing von Dire Straits klingt ordentlich und entfaltet einen wenig aufregenden, aber gefälligen Klang. Erfreulich: Bei hoher Lautstärke kommen alle Instrumente und der Gesang gut zur Geltung – für einen Lautsprecher dieser Größe nicht selbstverständlich. Dieses Bild bestätigt sich bei The Weeknds Blinding Lights: Der Gesang bleibt klar, der Bass kommt gut zur Geltung, lediglich einzelne Beats wirken bei hoher Lautstärke kratzig.

Die Klangqualität hängt übrigens auch vom Hörwinkel ab: Der Sound kommt aus den Seiten und dem oberen Mesh-Bereich, wobei der seitliche Ton etwas gedämpfter klingt. Für den besten Klang empfiehlt sich eine Platzierung am Boden.

Als Bluetooth-Codec unterstützt der Boomster Go lediglich SBC. Immerhin erlaubt Teufel das Pairing zweier Lautsprecher für Stereo-Sound. Ein integriertes Mikrofon gibt es ebenfalls, sodass sich der Speaker auch als Freisprecheinrichtung oder für Sprachassistenten nutzen lässt.

Bedienung des Teufel Boomster Go

Wie der JBL Go 4 verzichtet auch der Boomster Go auf die Anbindung an eine Smartphone-App. Auf Features wie einen integrierten Equalizer müssen Nutzer deshalb verzichten – angesichts des Preises eine Enttäuschung.

Teufel Boomster Go

Teufel Boomster Go heise bestenlisten

Dafür überzeugt die Bedienung: Auf der Mesh-Oberseite sitzen drei Tasten für Lautstärke und Wiedergabesteuerung. Der Play-Button aktiviert bei langem Drücken den Sprachassistenten, sofern ein Smartphone gekoppelt ist. Die Tasten sind sinnvoll angeordnet und dank ihrer auffälligen Haptik leicht zu erfühlen. An der Frontseite befinden sich Bluetooth-Button, Einschaltknopf, USB-C-Anschluss und Ladestandsanzeige.

Der Akku des Teufel Boomster Go

Weil der Boomster Go größer und schwerer ist als der JBL Go 4, überrascht es wenig, dass auch sein Akku länger durchhält. Insgesamt zehn Stunden Laufzeit verspricht der Hersteller.

Die tatsächliche Spieldauer hängt von der gewählten Lautstärke ab; im Test konnten wir die Angabe bei mittlerer Lautstärke bestätigen. Für ein Gerät dieser Größe ist das ein beachtlicher Wert. Die Akkukapazität liegt bei 2600 mAh, eine Powerbank-Funktion gibt es nicht.

Etwas unerfreulich ist die mit drei Stunden recht hohe Ladedauer. Hier hat der JBL Go 4 mit gut zwei Stunden die Nase vorn.

Was kostet der Teufel Boomster Go?

Mit 85 Euro (Amazon) gehört der Boomster Go zu den teureren Mini-Bluetooth-Lautsprechern.

Fazit

Der Teufel Boomster Go macht vieles, aber nicht alles richtig. Der Klang geht in Ordnung und ist für den Outdoor-Gebrauch ausreichend – vorausgesetzt, man erwartet keine audiophilen Höchstleistungen.

Bei klassischer Musik schwächelt der Boomster Go, für Pop und Rock bei der nächsten Grill- oder Strandparty taugt er aber allemal. Pluspunkte sind die robuste Bauweise, die Wasserdichtigkeit und die lange Akkulaufzeit. Positiv fällt zudem das integrierte Mikrofon auf, das den Lautsprecher zur Freisprecheinrichtung macht.

Dafür müssen Käufer mindestens 105 Euro (Amazon) investieren. Wer mit den kleinen Schwächen beim Klang leben kann und einen kompakten, robusten und wasserdichten Outdoor-Lautsprecher sucht, wird mit dem Boomster Go aber glücklich.

JLab Pop Party
JLab Pop Party im Test: Sehr guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 30 Euro

Beim JLab Pop Party stehen alle Zeichen auf Party: Der kompakte Speaker punktet mit RGB-Beleuchtung und Stereo-Support. Wie gut sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis schlägt, klären wir im Test.

VORTEILE

  • ordentlicher Klang
  • App mit 10-Band-Equalizer
  • RGB-Beleuchtung
  • Sync für bis zu 100 Speaker
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Höhen teils blechern
  • Bässe kratzig
  • nur IP55
  • kein Mikrofon
  • keine Lautstärkeregelung
JLab Pop Party im Test: Sehr guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 30 Euro

Beim JLab Pop Party stehen alle Zeichen auf Party: Der kompakte Speaker punktet mit RGB-Beleuchtung und Stereo-Support. Wie gut sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis schlägt, klären wir im Test.

JLab hat sich als Anbieter preisgünstiger Audiogeräte mit solider Leistung einen Namen gemacht. Der JLab Pop Party bleibt dieser Linie treu und verspricht beste Partystimmung zum kleinen Preis. Ein Breitband- und ein Tieftöner sollen mit insgesamt 5 Watt klaren Sound liefern, während die integrierte RGB-Beleuchtung für Atmosphäre sorgt. Die wasserdichte Bauweise und eine Akkulaufzeit von acht Stunden runden das Paket ab. Mit einem Preis von 30 Euro (Amazon) gehört der Pop Party zu den günstigsten Mini-Bluetooth-Lautsprechern und kostet sogar nochmal etwas weniger als der ohnehin schon günstige JBL Go 4. Wir haben den Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test genauer unter die Lupe genommen.

Design und Verarbeitung des JLab Pop Party

Dass beim Pop Party der Name Programm ist, zeigt sich schon beim Design. Das ovale Gehäuse mit dem schmalen RGB-Panel, das die Oberseite umrundet, erinnert an eine Mischung aus Bonbon und Wasserspielzeug. Mit Maßen von 4,8 × 19,2 × 7,9 cm und einem Gewicht von 246 g bewegt sich der Speaker im Mittelfeld zwischen dem kleineren, leichteren JBL Go 4 und dem deutlich schwereren Teufel Boomster Go. Die handliche Größe macht ihn perfekt für Rucksack oder Jackentasche – in die Hosentasche passt er allerdings nur schwer.

JLab bietet den Pop Party in drei Farben an: Schwarz, Marineblau und Mulberry (ein dunkles Pink). Besonders Mulberry sticht heraus und unterstreicht die Bonbon-Optik; die anderen beiden Farben wirken eher zeitlos.

JLab Pop Party Bilder

JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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Das Gehäuse besteht größtenteils aus Kunststoff, die Oberfläche ist mit Textilmesh überzogen. An der Unterseite sorgen zwei Gummifüße für sicheren Stand. Eine Trageschlaufe sitzt einseitig fest am Gehäuse; die andere Seite lässt sich per Schiebemechanismus lösen, sodass sich der Speaker bequem am Rucksack oder Fahrradlenker befestigen lässt.

Auch wenn der Pop Party – speziell in Mulberry – auf den ersten Blick etwas billig wirkt (das liegt vor allem an der Plastikverkleidung des RGB-Panels), hinterlässt die Verarbeitung im Test einen soliden Eindruck. Alle Bauteile wirken robust, auch wenn der Lautsprecher nicht stoßfest ist und Stürze aus größerer Höhe besser vermieden werden sollten. Zudem ist der Speaker nur nach IP55 zertifiziert: Er ist gegen Strahlwasser geschützt, übersteht aber kein Eintauchen.

Wie gut klingt der JLab Pop Party?

Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher unter 30 Euro ist der Pop Party beim Sound erstaunlich gut ausgestattet. Eingebaut sind ein 2-Zoll-Breitbandspeaker und ein 2-Zoll-Passivtieftöner mit zusammen fünf Watt Leistung. Der Teufel Boomster Go schafft zwar das Doppelte, kostet dafür aber auch mehr als das Doppelte. Der Frequenzbereich liegt bei 100 Hz bis 20 kHz – etwas weniger Tiefgang als beim Boomster Go, der bis 65 Hz hinunterreicht.

Im Hörtest schlägt sich der Pop Party solide, aber nicht überragend. Bei The Weeknds Blinding Lights wirkt der Klang insgesamt recht ausgeglichen, wobei die Bässe bei hoher Lautstärke etwas kratzig werden. Die Höhen klingen einen Tick zu blechern.

JLab Pop Party

JLab Pop Party heise bestenlisten

Bei klassischer Musik wie Vivaldis Vier Jahreszeiten – Sommer wird das noch deutlicher: Die Höhen übersteuern hier ziemlich schnell und wirken schrill. Der Bass bekommt eine kratzige und zugleich verwaschene Note. Dass er grundsätzlich ordentlich arbeitet, zeigt sich daran, dass der kleine Speaker spürbar vibriert.

Erfreulich: Anpassungen am Equalizer wirken sich beim Pop Party deutlich auf den Sound aus – anders als beim Bose Soundlink Micro 2, bei dem zwischen den drei Einstellungen kaum ein Unterschied hörbar war. Der Klang lässt sich also noch an die eigenen Vorlieben anpassen.

Neben dem Standard-Codec SBC unterstützt der Speaker auch AAC, was bei einem iPhone als Wiedergabegerät die Klangqualität verbessern kann. Verzichten müssen Nutzer hingegen auf einen AUX-Eingang und ein integriertes Mikrofon – als Freisprecheinrichtung taugt der Pop Party also nicht.

Bedienung und App des JLab Pop Party

Bei der Bedienung geht JLab einen eigenen Weg: Statt mehrerer einzelner Bedientasten gibt es eine Multifunktionstaste, über die sich sämtliche Features steuern lassen.

Die Taste sitzt an der Außenkante neben dem USB-C-Anschluss und gegenüber der Trageschlaufe. Je nach Anzahl der Tastendrücke lassen sich Wiedergabe steuern (Play/Pause, nächster Track), LabSync aktivieren, das Equalizer-Setting wechseln und die RGB-Beleuchtung anpassen. Eine Möglichkeit, die Lautstärke direkt am Speaker zu regeln, fehlt.

JLab Pop Party Screenshot

JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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Per LabSync lassen sich bis zu 100 Pop-Party-Lautsprecher miteinander verbinden und deren RGB-Beleuchtung synchronisieren. Das klappt reibungslos über fünfmaliges Drücken der Steuerungstaste. Welcher Speaker als primäres Übertragungsgerät fungiert, wird in der App festgelegt.

Die App selbst ist übersichtlich und gut bedienbar, auch wenn es vereinzelt Übersetzungsfehler gibt (etwa „Einbrennwerkzeug" für die Burn-in-Funktion zum Aufwärmen der Membran). Neben dem Batteriestatus lässt sich die RGB-Beleuchtung konfigurieren: Sechs Profile stehen zur Verfügung, deren Geschwindigkeit, Farbe und Helligkeit sich frei anpassen lassen.

Zusätzlich bietet die App einen 10-Band-Equalizer mit drei Voreinstellungen und einem benutzerdefinierten Profil. Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher dieser Preisklasse ist das außergewöhnlich umfangreich und gibt Musikfans viele Möglichkeiten, den Klang zu optimieren.

Zudem lässt sich in der App ein Energiesparmodus aktivieren: Nutzer legen fest, ob sich der Speaker nach einer gewissen Leerlaufzeit automatisch abschaltet und ob die LEDs deaktiviert werden, sobald der Akkustand unter eine bestimmte Schwelle sinkt.

Insgesamt bietet die App eine große Auswahl an Features, die im Vergleich zur Konkurrenz ein echtes Alleinstellungsmerkmal sind. Andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher wie der Bose SoundLink Micro 2 bieten oft nur einen rudimentären 3-Band-Equalizer – oder verzichten wie der Teufel Boomster Go und der JBL Go 4 gleich ganz auf eine App-Anbindung.

Der Akku des JLab Pop Party

Bei der Akkulaufzeit muss sich der Pop Party nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Der JBL Go 4 verspricht sieben Stunden, der Pop Party hält acht Stunden durch. Ist die RGB-Beleuchtung durchgängig aktiv, reduziert sich die Laufzeit auf fünf Stunden. Der Energiesparmodus lässt sich in der App konfigurieren.

JLab hat einen 3,7-V-Akku mit 2000 mAh verbaut – ordentlich, aber nicht überragend. Eine Ladestandsanzeige gibt es nur in der App, eine Powerbank-Funktion fehlt. Die Ladedauer liegt mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel bei etwa drei Stunden.

Was kostet der JLab Pop Party?

Mit einem Preis von 30 Euro (Amazon) ist der Pop Party ein echtes Schnäppchen und gehört zu den Mini-Bluetooth-Lautsprechern mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Der JLab Pop Party überrascht im Test positiv. Trotz seines günstigen Preises bietet er einen ordentlichen, wenn auch nicht überragenden Klang und begeistert mit einer guten App-Anbindung.

Besonders der umfangreiche Equalizer und die Möglichkeit, bis zu 100 Pop-Party-Speaker miteinander zu koppeln, machen den Mini-Bluetooth-Lautsprecher zu einem echten Party-Hit für kleine Budgets. Auch das RGB-Feature ist eine nette Ergänzung, wenn auch kein Must-have.

Mit einem Preis von 30 Euro (Amazon) ist der Pop Party ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Wer beim Sound keine Höhenflüge erwartet und auf eine hohe IP-Zertifizierung verzichten kann, macht mit diesem Speaker nichts falsch.

JBL Clip 5
JBL Clip 5 im Test: So gut ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit Karabiner

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Clip 5 mit Karabinerhaken erreicht bei vielen Käufern Kultstatus. Wir zeigen, was die fünfte Generation kann.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung
  • Karabiner
  • Auracast-Feature
  • ordentlicher Klang

NACHTEILE

  • unsauberer Bass
  • keine Freisprechfunktion
JBL Clip 5 im Test: So gut ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit Karabiner

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Clip 5 mit Karabinerhaken erreicht bei vielen Käufern Kultstatus. Wir zeigen, was die fünfte Generation kann.

Bei mobilen Bluetooth-Lautsprechern führt kein Weg an JBL vorbei. Das Unternehmen dominiert den Markt und hat sich eine große Fangemeinde aufgebaut. Auch im Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist JBL vertreten und bringt mit dem Clip 5 bereits die fünfte Iteration des kleinen Speakers heraus, bei dem der Name Programm ist: Die Besonderheit ist der große Haken an der Oberseite, der als Karabiner dient. Das verleiht dem Clip 5 nicht nur ein ungewöhnliches Design, sondern erlaubt auch die flexible Befestigung an Rucksack, Fahrrad oder ähnlichen Objekten.

Die Markenqualität hat allerdings ihren Preis: Der Clip 5 kostet laut UVP knapp 70 Euro und bewegt sich damit im höheren Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Ob der Speaker den aktuellen Straßenpreis von rund 55 Euro (Amazon) wert ist, klärt der Test.

Design und Verarbeitung des JBL Clip 5

Optisch erinnert der JBL Clip 5 ein wenig an eine Handtasche, wobei der große Karabiner als Tragegriff fungiert. Das Gehäuse ist flach und oval, passt in die Handfläche und ist rundum mit dem charakteristischen JBL-Stoff-Mesh überzogen. Mit Maßen von 8,6 x 13,5 x 4,6 cm und einem Gewicht von 285 g zählt er zu den kleinsten Lautsprechern im JBL-Portfolio.

An der Frontseite prangt in großen Lettern das JBL-Logo, direkt darüber sitzen drei große Bedientasten. Ein-/Ausschaltknopf sowie Bluetooth- und Auracast-Button sind auf der seitlichen Silikonummantelung platziert – ähnlich wie beim JBL Go 4. Auf der Rückseite verhindern längliche Gumminoppen im Mesh, dass der liegende Speaker wegrutscht.

JBL Clip 5 Bilder

JBL Clip 5

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JBL Clip 5

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JBL ist für eine große Farbauswahl bekannt, und der Clip 5 bildet keine Ausnahme. Den Speaker gibt es in Schwarz, Squad (Camouflage), Lila, Weiß, Rot, Blau und Pink. Wer einen Aufpreis von 20 Euro zahlt, kann ihm über den Editor auf der offiziellen JBL-Webseite zudem ein eigenes Design verpassen.

Da der Clip 5 als tragbarer Speaker primär für den Outdoor-Gebrauch gedacht ist, hat JBL ihn nach IP67 zertifiziert. Er übersteht also ein 30-minütiges Eintauchen in einem Meter Wassertiefe und ist außerdem staubdicht.

Wie gut ist der Klang des JBL Clip 5?

Einen ersten Eindruck vermitteln die technischen Daten: JBL gibt eine Leistung von 7 Watt und einen Frequenzbereich von 95 Hz bis 20 kHz an. Das ist ein solider Wert, der immerhin 2,8 Watt über dem JBL Go 4 liegt. Der Frequenzbereich könnte hingegen besser sein – das bestätigt sich auch im Praxistest.

Klanglich ist der Clip 5 zwar kein Totalausfall, doch beim Bass geht ihm schnell die Puste aus. Bei „Instant Crush" von Daft Punk bringt er unsere Tischplatte durch die tiefen Töne ordentlich zum Vibrieren, vermischt den Bass aber zu einem unsauberen Einheitsbrei ohne Nuancen. Der Gesang kommt etwas besser zur Geltung – eine Sound-Offenbarung sollte man dennoch nicht erwarten.

Klassische Musik setzt weniger auf den Bass und stärker auf die Höhen. Doch auch hier überzeugt der Clip 5 nicht ganz: Die Höhen bleiben selbst bei großer Lautstärke blass und werden vom matschigen Bass verschluckt. Bachs Cello-Suite Nr. 1 in G-Dur klingt dadurch zu unsauber für echten Klanggenuss. Immerhin kratzt es bei hoher Lautstärke nicht unangenehm in den Höhen.

JBL Clip 5

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Der dumpfe Bass macht sich auch bei gesprochenen Inhalten bemerkbar. Podcasts und Hörbücher klingen insgesamt ausgewogen, das dominante Tieftonfundament verleiht dem Sound aber ein leichtes Grundbrummen. Da es im Rahmen bleibt, eignet sich der Clip 5 für solche Inhalte trotzdem. In Anbetracht des geringen Gewichts und des kompakten Formfaktors geht der Klang insgesamt völlig in Ordnung.

Wie der Go 4 unterstützt auch der Clip 5 Auracast: Per Knopfdruck lassen sich zwei Clip-5-Speaker zu einem Stereopaar verbinden. Auf ein integriertes Mikrofon verzichtet der Clip 5 jedoch, weshalb er sich nicht als Freisprecheinrichtung eignet. Auch ein AUX-Anschluss fehlt.

Bedienung und App des JBL Clip 5

Bei der Bedienung setzt JBL auf das typische Setup aus drei großformatigen Tasten an der Frontseite, mit denen sich Wiedergabe und Lautstärke steuern lassen. Separate Tasten gibt es wie beim Go 4 an der Seite (On/Off, Bluetooth, Auracast). JBL-typisch sind die Tasten nicht beleuchtet, aber haptisch gut hervorgehoben und ertastbar.

Die Druckpunkte sind angenehm, und der Karabiner lässt sich dank passendem Widerstand bequem mit dem Daumen öffnen, ohne sich ungewollt zu lösen. Eine kleine LED an der Oberseite informiert über die Bluetooth-Verbindung, eine Ladestandsanzeige fehlt jedoch.

JBL Clip 5 Screenshot

JBL Clip 5 Screenshot

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JBL Clip 5 Screenshot

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JBL Clip 5 Screenshot

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Der Clip 5 unterstützt – so wie der Go 4 – die App JBL Portable. Nach dem Akzeptieren der AGB sucht die Software automatisch nach Geräten in der Nähe. Damit sie den Clip 5 erkennt, muss man die Kopplung im Test allerdings manuell in den Bluetooth-Einstellungen des Smartphones aktivieren.

Neben Software-Updates steht in der App der Playtime Boost zur Verfügung, der die Akkulaufzeit verlängert – allerdings zulasten der Klangqualität. Eine Funktion, deren Nutzung wir nur bedingt empfehlen.

Das Herzstück der App und der Hauptgrund für die Installation ist der integrierte 5-Kanal-Equalizer. Er bietet vier vorgefertigte Settings und einen Custom-Modus für eigene Einstellungen. Sein tatsächlicher Effekt fällt allerdings geringer aus als erhofft.

Der Akku des JBL Clip 5

Die Akkulaufzeit passt zum Gesamteindruck: ordentlich, aber nicht überragend. Mit bis zu 12 Stunden liegt sie im Mittelfeld vergleichbarer Mini-Bluetooth-Lautsprecher; per Playtime Boost lassen sich drei Stunden ergänzen. Ein vollständiger Ladevorgang dauert etwa drei Stunden.

Was kostet der JBL Clip 5?

Die UVP für den Clip 5 liegt bei 70 Euro, aktuell kostet der Speaker etwa 55 Euro (Amazon).

Fazit

Auch wenn wir mit dem JBL Clip 5 bei der Soundqualität streng ins Gericht gehen, handelt es sich um einen ordentlichen Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Die Verarbeitung ist hervorragend, das Design eigenwillig und stylisch, und der Klang ist kein Totalausfall.

Luft nach oben gibt es trotzdem, insbesondere mit Blick auf den Preis. In vielen Bereichen bewegt sich der Speaker im Mittelfeld: Die Akkulaufzeit reicht aus, eine Ladestandsanzeige fehlt ebenso wie eine Freisprechfunktion, und der Equalizer wirkt sich kaum auf den Klang aus.

Stark sind hingegen die Auracast-Funktion und die nahtlose Integration in das JBL-Ökosystem. Die App ist übersichtlich und liefert die wichtigsten Features – Extras wie eine automatische Abschaltfunktion fehlen jedoch.

Klanglich macht der Clip 5 eine deutlich bessere Figur als der JBL Go 4, was angesichts des höheren Preises auch zu erwarten ist. Für Größe und Zweck des Speakers geht der Sound vollkommen in Ordnung. Wer für bessere Soundqualität mehr Geld ausgeben möchte, ist mit dem Marshall Willen II besser bedient.

Bose Soundlink Micro 2
Bose Soundlink Micro 2 im Test: Dieser Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist zu teuer

Der Bose Soundlink Micro Bluetooth-Lautsprecher will im Test trotz kompakter Bauweise mit kraftvollem Klang überzeugen.

VORTEILE

  • kompakt & leicht
  • exzellente Verarbeitung
  • lange Akkulaufzeit
  • gute App mit Equalizer

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • Bass unsauber
  • kein Mikrofon
  • schwammige Tasten
Bose Soundlink Micro 2 im Test: Dieser Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist zu teuer

Der Bose Soundlink Micro Bluetooth-Lautsprecher will im Test trotz kompakter Bauweise mit kraftvollem Klang überzeugen.

Die Marke Bose hat den Ruf, hochpreisige Lautsprecher mit ausgewogenem Klang zu verkaufen. Mit dem Soundlink Micro 2 hat der Hersteller jetzt einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Programm, der ebendiese Bose-Qualität in kompakter Bauweise liefern soll. Robuste Verarbeitung, klarer Klang und kraftvolle Bässe – das hat der Speaker auf dem Papier zu bieten. Aber kann er diese Versprechen auch in der Praxis einlösen? Und ist das Gesamtpaket den recht hohen Preis von 99 Euro (Amazon) wert? Genau das finden wir im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Bose Soundlink Micro 2

Der Bose Soundlink Micro 2 ähnelt optisch ein wenig dem Teufel Boomster Go. Er setzt auf das gleiche quadratische Design mit dem Durchmesser und der doppelten Dicke einer Tafel Rittersport. Mit Maßen von 10,40 cm x 4,30 cm x 10,40 cm und einem Gewicht von 330 g ist er aber etwas kleiner und leichter als die Teufel-Konkurrenz. Dank der geringen Größe passt er gut in den Rucksack oder die Handtasche, aber auch in größere Jackentaschen.

Bei der Farbauswahl setzt Bose auf dezente Zeitlosigkeit. Der Soundlink Micro 2 ist in Schwarz, Sandstein, Blütenrosa, Petrol und Babyblau erhältlich. Alle Farben passen zum Kern der Marke. Knallige, aufregende Designs sucht man vergebens. Die Farbe Blütenrosa, die aussieht wie gerötete Haut, setzt ungewohnte Akzente, die eindeutig Geschmackssache sind.

Der Speaker ist fast vollständig mit einer Silikonummantelung überzogen, wobei kleine Wölbungen an der Unterseite als rutschfeste Standfüße fungieren. Die integrierte Trageschlaufe aus Textil und Silikon dient gleichzeitig als Halteband mit Klettverschluss, über das sich der Lautsprecher beispielsweise am Lenker eines Fahrrads befestigen lässt. Das klappt im Test recht gut, weil die Gummierung an der Unterseite des Bandes ein Verrutschen verhindert. Allerdings hätte das gesamte Halteband gerne etwas länger sein können.

Bei der Verarbeitung lässt der Bose Soundlink Micro 2 keine Wünsche offen. Dank der Silikonummantelung ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher stoßfest und übersteht Stürze aus einem Meter an Höhe auf Steinboden oder Asphalt ohne Schäden. Dank Schutzklasse IP67 ist der Speaker sowohl staubgeschützt als auch zeitlich begrenzt bis zu einem Meter an Tiefe wasserdicht. Damit bewegt sich der Soundlink Micro auf vergleichbarem Terrain wie der Teufel Boomster Go.

Bose Soundlink Micro 2

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Wie gut ist der Klang des Bose Soundlink Micro 2?

Bose macht keinerlei Angaben zur Leistung, dem Frequenzbereich oder zu den eingebauten Hoch- und Tieftönern des Speakers – auf den ersten Blick ein eher schlechtes Zeichen, denn bei einem Hersteller dieser Preisklasse wären entsprechende Details normalerweise ein Verkaufsargument.

Aber was zählt, ist der Praxistest, und da macht der Soundlink Micro 2 eine gute Figur. Gesprochene Inhalte wie Podcasts kommen angenehm deutlich und klar aus dem Speaker, auch wenn der Klang generell wie beim Teufel Boomster Go oder JBL Go 3 vom Hörwinkel abhängig ist. Hängt man den Speaker aufrecht mit dem Halteband auf, sollte man sich am besten davor aufhalten. Ansonsten legt man den Lautsprecher auf den Boden, um ein optimales Klangerlebnis zu erhalten.

Bei Musik hat der Mini-Bluetooth-Lautsprecher dann aber doch ein paar Probleme, und die haben vor allem mit dem Bass zu tun, den Bose eigentlich als besonders kraftvoll bewirbt. Das ist er auch, denn schon bei mittlerer Lautstärke vibriert der kleine Brüllwürfel merklich.

Gleichzeitig wirkt der Bass aber arg verwaschen und unsauber. Bei The Weeknds “Die For You” mischt der Soundlink Micro 2 die tiefen Töne zu einem dumpfen Brei zusammen, gegen den dann auch der Gesang nicht mehr ankommt. Etwas besser sieht es bei “Blinding Lights” aus, weil die Höhen hier recht klar bleiben. Trotzdem wird auch hier der Gesang vom Bass verschluckt.

Wer den Equalizer der Bose-App benutzt, kann gegensteuern. Bei vollen Höhen und komplett wegreguliertem Bass klingt der Sound etwas besser, aber immer noch verwaschen.

Bei klassischer Musik ergibt sich ein ähnliches Bild, allerdings hat der Bose-Speaker hier vor allem Probleme mit den Höhen. Beethovens Streichquartett #3 in D-Dur klingt einfach zu schrill, wenn die Violinen einsetzen, während der Kontrabass bei von Dittersdorfs Konzert für Kontrabass #1 unsauber und matschig rüberkommt.

Bose Soundlink Micro 2

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Alles in allem ist der Sound des Soundlink Micro 2 aber trotzdem nicht schlecht. Gemessen an der geringen Größe des Mini-Bluetooth-Lautsprechers lassen sich die Probleme und Unsauberkeiten verschmerzen. Der Teufel Boomster Go konnte uns im Test bei ähnlicher Größe und geringerem Preis aber eher überzeugen.

Wo die App-Anbindung für zusätzliche Features sorgt, müssen Käufer des Soundlink Micro 2 allerdings auf weitere Extras verzichten: Der Speaker verzichtet auf ein integriertes Mikrofon und eignet sich daher weder als Freisprecheinrichtung für Telefonate noch als Eingabegerät für Sprachassistenten. Ein AUX-Anschluss für externe Geräte fehlt ebenso.

Bedienung und App des Bose Soundlink Micro 2

Um den Soundlink Micro 2 zu bedienen, nutzen wir primär die physischen Tasten auf der Oberseite des Mini-Bluetooth-Lautsprechers. Etwas irritierend: Der An- und Ausschaltknopf befindet sich an der unteren Kante neben dem USB-C-Anschluss. Zudem wirken die Druckpunkte der unbeleuchteten Tasten recht schwammig. Wir müssen viel Kraft aufwenden, um eine Eingabe zu tätigen.

Zusätzlich zu den Standardtasten (Power, Bluetooth, Play/Pause und Lautstärke) gibt es einen sogenannten Shortcut-Button. Über diesen Button können wir den Soundlink Micro 2 mit einem weiteren Lautsprecher der Soundlink-Baureihe verbinden (Soundlink Micro 2, Soundlink Flex 2, Soundlink Plus und Soundlink Max).

Was der Soundlink Micro 2 anderen Mini-Bluetooth-Lautsprechern voraus hat, ist die App. Während etwa Nutzer des Teufel Boomster Go oder JBL Go 3 auf eine separate Smartphone-Software verzichten müssen, kommen Bose-Käufer zumindest in den Genuss ein paar zusätzlicher Features.

Bose Soundlink Micro 2 Screenshot

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Die App erlaubt die Einrichtung einer Mehrpunkt-Verbindung, sodass wir den Speaker mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln können. Dazu kommen ein recht einfach gestalteter Equalizer mit vier Voreinstellungen (viel/wenig Bass, viel/wenig Höhen) und eine Konfigurationsmöglichkeit für die Shortcut-Funktion. Darüber können wir die Shortcut-Taste auch verwenden, um die Wiedergabe von Inhalten über Spotify fortzusetzen. Schließlich können wir in der App auch einstellen, dass sich der Speaker nach einer vorgegebenen Zeit automatisch selbst abschaltet – ein nützliches Feature für alle, die gerne beim Podcast- oder Musikhören einschlafen.

Der Akku des Bose Soundlink Micro 2

Bose hat sich bei der Laufzeit des Soundlink Micro 2 nicht lumpen lassen, und dem Speaker einen erstaunlich leistungsfähigen Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh spendiert. Damit hält der Lautsprecher bis zu 12 Stunden durch und damit nicht nur doppelt so lange wie sein Vorgänger, sondern auch länger als viele andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher wie der JBL Go 3 oder der Teufel Boomster Go.

Eine Powerbank-Funktion gibt es übrigens nicht. Das Aufladen des Soundlink Micro 2 funktioniert über das beiliegende USB-C-auf-USB-A-Kabel und dauert mit etwa vier Stunden verhältnismäßig lange. Eine Anzeige des Ladestands finden wir nur in der App.

Was kostet der Bose Soundlink Micro 2?

Aktuell kostet der Mini-Bluetooth-Lautsprecher 99 Euro (Amazon).

Fazit

Der Bose Soundlink Micro 2 ist im Grunde ein guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher, aber er hat ein gewichtiges Problem – und das ist sein Preis. Denn für das, was der Speaker bei Klang und Features zu bieten hat, ist er im Vergleich einfach zu teuer.

Gesprochene Inhalte spielt der Soundlink Micro 2 gut ab, doch bei basslastigen Stücken lässt er Federn. Obwohl der Bass kraftvoll daherkommt, wie es der Hersteller auch verspricht, fehlt es ihm an Sauberkeit. Deshalb verschluckt er gerne die Höhen, was zu einem insgesamt eher matschigen und verwaschenen Klang führt.

Zu den Pluspunkten des Bose-Speakers gehören neben der guten Verarbeitung und der IP67-Zertifizierung die lange Akkulaufzeit und die Anbindung an eine App mit Equalizer – welcher den Klang etwas verbessert. Schade finden wir, dass Bose auf ein integriertes Mikrofon verzichtet hat.

Eine günstigere Alternative zum Soundlink Micro 2 sind der Teufel Boomster Go für knapp unter 80 Euro, der zudem ein integriertes Mikrofon zu bieten hat, und der JBL Go 3 ab 32 Euro, bei dem Käufer aber mit einer geringeren Akkulaufzeit leben müssen.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich den Soundlink Micro 2 zu kaufen, sollte mit den klanglichen Schwächen des Speakers leben können. Dann bietet der Bose-Lautsprecher ein gutes Gesamtpaket zu einem hohen Preis.

Klipsch Austin
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Klipsch Austin: Robuste Rock-Box überzeugt im Test

Der stylische Mini-Bluetooth-Lautsprecher Klipsch Austin punktet mit warmem Klang und robuster Verarbeitung. Wir haben ganz genau hingehört.

VORTEILE

  • hochwertige Verarbeitung mit IP67
  • ausgewogener, warmer Klang
  • Reverse-Charging
  • Broadcast-Modus
  • App mit Equalizer

NACHTEILE

  • schwacher Bass
  • keine Play/Pause- und Track-Tasten
  • kein AUX-Eingang
  • Tasten unbeleuchtet, schwer ertastbar
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Klipsch Austin: Robuste Rock-Box überzeugt im Test

Der stylische Mini-Bluetooth-Lautsprecher Klipsch Austin punktet mit warmem Klang und robuster Verarbeitung. Wir haben ganz genau hingehört.

Bekannt geworden ist Klipsch vor allem mit hochwertigen HiFi-Boxen und kraftvollen Standlautsprechern. Mit dem Austin zeigt Klipsch das kleinste Modell seiner mobilen Lautsprecher-Familie. Preislich und größentechnisch ordnet sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher unterhalb der größeren Geschwister Nashville und Detroit ein.

Seit Ende 2023 ist der Austin bereits verfügbar, primär in Schwarz, selten auch in Cream. Die UVP liegt bei rund 100 Euro. Aktuell kostet der Speaker etwa bei Galaxus 67 Euro. Damit tritt er in einem hart umkämpften Marktsegment an. Konkurrenten wie der JBL Go 4 für rund 40 Euro, der Teufel Boomster Go für 85 Euro oder der ähnlich gestylte Marshall Willen II für knapp 100 Euro buhlen ebenfalls um die Gunst der Käuferschaft. Der Austin richtet sich an Nutzer, die einen kleinen, optisch und klanglich ansprechenden Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unterwegs suchen.

Design und Verarbeitung des Klipsch Austin

Der Klipsch Austin setzt auf eine kubische Form. Mit Maßen von 105 × 105 × 44 mm und einem Gewicht von 397 g zählt er zu den kompakten Vertretern seiner Gattung. Der Speaker passt in eine geräumige Hosentasche oder in die Handfläche und bewegt sich damit größentechnisch auf Augenhöhe mit dem Marshall Willen II und dem Bose Soundlink Micro 2.

Optisch wirkt der Austin angenehm rockig. Das bronzefarben glänzende Klipsch-Logo auf der Front macht ordentlich was her und erinnert stilistisch an den Marshall Willen II. Die Vorderseite ziert ein Metallgrill, die Rückseite ist teilweise perforiert.

Klipsch Austin Bilder

Klipsch Austin

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Klipsch Austin

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Klipsch Austin

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Klipsch Austin

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Klipsch Austin

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Bei der Materialwahl setzt der Hersteller auf eine matte Silikonummantelung. Sie fühlt sich hochwertig an, ist rutschfest und dämpft Vibrationen zuverlässig. Erhabene Ecken dienen als Standfüße. Hinten sitzt ein breites Gummiband, das die flexible Befestigung am Rucksack, Fahrradlenker oder Gürtel erlaubt.

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Die dicke Gummiummantelung und der stabile Metallgrill vermitteln einen wertigen, langlebigen Eindruck – billige Plastikoptik gibt es nicht. Den USB-C-Port schützt ein Gummiverschluss. Dank IP67-Zertifizierung übersteht der Speaker 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe und hält auch Staub problemlos draußen. Lediglich der Strap wirkt, als könnte er bei hoher Belastung reißen.

Wie gut ist der Klang des Klipsch Austin?

Im Inneren arbeitet ein 3,8-cm-Full-Range-Treiber, unterstützt von zwei Passivmembranen mit jeweils 3,5 × 5,5 cm. Der Verstärker liefert 10 Watt RMS, der Frequenzgang reicht von 70 Hz bis 20 kHz. Damit greift der Austin tiefer als der JBL Go 4 mit 90 Hz, bleibt aber hinter dem Teufel Boomster Go mit 65 Hz zurück. Der maximale Schalldruck liegt bei 85 dB. Das Bassreflex-Gehäuse soll für vollen Klang trotz kompakter Bauweise sorgen.

In der Praxis macht der Austin eine bessere Figur, als die Größe vermuten lässt. Sprachinhalte wie Podcasts und Hörbücher gibt der Speaker klar und natürlich wieder. Die Stimmen klingen weder dumpf noch unangenehm. Hier zeigt sich der typische Klipsch-Charakter: warm, präsent und mit guter Mittenwiedergabe.

Bei akustischer Musik, Folk, Jazz und Vocals spielt der Austin seine Stärken aus. Norah Jones' Don't Know Why klingt erfreulich klar. Die Stimmenwiedergabe wirkt angenehm warm, und die Instrumententrennung gelingt für ein Ein-Treiber-Design erstaunlich gut. Auch Ed Sheerans Lego House kommt sauber rüber. Die Gitarre bleibt präzise, der Gesang setzt sich gut durch.

Klipsch Austin

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Der Bass reicht bis etwa 70 Hz. Er wirkt resonierend, aber nicht wirklich tief oder kraftvoll. Bei basslastigen Tracks wie The Weeknds Blinding Lights oder elektronischer Musik à la Daft Punks Get Lucky klingt der Austin vergleichsweise dünn. Ein Tieftonfundament wie beim Marshall Willen II, der dank 38-Watt-Verstärker ordentlich Druck aufbaut, fehlt hier deutlich. Dreht man die Lautstärke voll auf, schneidet der Bass zudem hörbar ab.

Klassik wie Vivaldis Vier Jahreszeiten – Frühling überzeugt durch klare, crispe Höhen. Bei hoher Lautstärke stößt der Speaker allerdings an seine Grenzen. Insgesamt reicht der maximale Pegel für persönliche Nutzung oder kleine Runden im Garten. Für eine Hausparty ist der Austin unterdimensioniert.

Insgesamt punktet der Klipsch Austin mit einer für seine Größe bemerkenswerten Klarheit und Wärme. Bassfans werden allerdings nicht glücklich.

Bedienung und App des Klipsch Austin

Vier physische Tasten an der Oberseite steuern den Speaker: Power, Bluetooth-Pairing sowie Lautstärke +/–. Hier liegt der größte Schwachpunkt der Bedienung am Gerät. Dedizierte Tasten für Play/Pause oder Track-Steuerung fehlen komplett. Wer Songs überspringen oder pausieren möchte, muss zwangsläufig zum Smartphone greifen – ein deutlicher Nachteil gegenüber Konkurrenzmodellen wie dem Marshall Willen II, der mit seinem cleveren Joystick eine elegante Lösung bietet.

Die Tasten sind taktil, allerdings flach und unbeleuchtet. Im Dunkeln lassen sie sich kaum erkennen. Immerhin gibt eine fünfstufige LED-Anzeige zuverlässig Auskunft über den Akkustand.

Klipsch Austin

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Die Klipsch Connect App (iOS und Android) umfasst Presets (Flat, Bass, Rock, Treble, Vocal) sowie einen Custom-Modus mit einem 3-Band-Equalizer (Bass, Mitten, Höhen). Der Effekt der EQ-Anpassungen fällt allerdings eher subtil aus.

Zusätzlich bietet die App OTA-Firmware-Updates, Lautstärkeregelung, Track-Steuerung, die Akkustandsanzeige, das Setup für den Broadcast-Modus und einen Support-Bereich. Ein solides Paket.

Der Akku des Klipsch Austin

Klipsch verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden bei typischer Lautstärke. Die Ladezeit liegt bei rund zwei Stunden über USB-C. Im Test bestätigt sich die Herstellerangabe bei mittlerer Lautstärke recht gut. Sobald man richtig aufdreht, sinkt die Laufzeit spürbar.

Damit bewegt sich der Austin auf Augenhöhe mit dem Bose Soundlink Micro 2 (12 Stunden) und liegt deutlich vor dem JBL Go 4 mit nur 7 Stunden – aber hinter dem Marshall Willen II mit 17 Stunden. Praktisch ist die Reverse-Charging-Funktion: Über den USB-C-Port mit 18 W lassen sich im Notfall andere Geräte wie das Smartphone aufladen.

Konnektivität und technische Eigenschaften des Klipsch Austin

Der Klipsch Austin setzt auf Bluetooth 5.3 und kann sich bis zu acht Geräte merken. Beim Codec geht Klipsch allerdings keinen modernen Weg und beschränkt sich auf den Standard SBC. Premium-Codecs wie aptX oder LDAC fehlen. Für die typischen Streaming-Anwendungen wie Spotify oder Apple Music reicht SBC aber aus.

Mit dem Broadcast-Modus lassen sich bis zu 10 oder mehr kompatible Klipsch-Speaker zu einem Mono-Verbund koppeln. Wer also bereits Klipsch-Lautsprecher besitzt, kann sie problemlos verknüpfen und das ganze Haus oder den Garten beschallen. Zusätzlich erlaubt der Austin True-Wireless-Stereo-Pairing mit einem zweiten Austin – so entsteht ein Stereo-Setup mit räumlicherem Klang.

Das eingebaute Mikrofon ermöglicht Freisprechfunktionen für Telefonate. Die Sprachqualität bewegt sich auf solidem Niveau. Auf einen AUX-Eingang verzichtet Klipsch.

Was kostet der Klipsch Austin?

Die unverbindliche Preisempfehlung des Klipsch Austin liegt bei rund 100 Euro. Aktuell ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher ab 70 Euro erhältlich, bei Galaxus kostet er 67 Euro.

Fazit

Der Klipsch Austin ist ein kompakter Mini-Bluetooth-Lautsprecher, der mit hochwertiger Verarbeitung, robustem Design und ausgewogenem Klang punktet. Vor allem bei akustischer Musik, Folk, Jazz und Vocals zeigt der Speaker, was er kann: warmer Klang, gute Stimmenwiedergabe und eine für die Größe überraschend ordentliche Instrumententrennung.

Auf der Habenseite stehen die solide IP67-Zertifizierung, die Befestigungsschlaufe, die Reverse-Charging-Funktion und der Broadcast-Modus für bis zu 10 Klipsch-Speaker. Auch die Akkulaufzeit von 12 Stunden geht in Ordnung.

Schwächen zeigt der Austin beim Bass, der für basslastige Genres wie EDM oder Hip-Hop zu dünn ausfällt. Auch die Bedienung am Gerät enttäuscht: Fehlende Play/Pause- und Track-Tasten zwingen Nutzer zum Griff zum Smartphone.

Mit einem Straßenpreis ab 70 Euro ist der Klipsch Austin dennoch ein faires Angebot für alle, die einen stylischen, robusten Mini-Bluetooth-Lautsprecher suchen. Wer mehr Bass möchte, sollte sich den Marshall Willen II anschauen. Wer aufs Geld achten muss, ist mit dem JLab Pop Party gut bedient.

JBL Go 5
Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 im Test: mehr Licht, mehr Akku, mehr Bass

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 kostet 46 Euro und bringt IP68, Bluetooth 6.0 und eine LED-Beleuchtung mit. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • robuste Verarbeitung mit IP68
  • Beleuchtung als Statusanzeige
  • Sieben-Band-Equalizer
  • kultiges Design
  • AirTouch-Stereokopplung

NACHTEILE

  • dünner Bass
  • kein Mikrofon
  • Tasten unbeleuchtet
  • kein USB-C-Kabel
Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 im Test: mehr Licht, mehr Akku, mehr Bass

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 kostet 46 Euro und bringt IP68, Bluetooth 6.0 und eine LED-Beleuchtung mit. Wir haben ihn getestet.

Der JBL Go 5 löst den JBL Go 4 (Testbericht) ab, einen der beliebtesten Mini-Bluetooth-Lautsprecher überhaupt. Der Vorgänger läuft bereits im Abverkauf und kostet in Rot bei Otto nur noch 36 Euro. Für 46 Euro bekommt man dafür ein Gerät, das JBL an fast jeder Stelle nachgebessert hat: IP68 statt IP67, Bluetooth 6.0 statt 5.3, dazu AAC und LC3 neben SBC, ein Sieben-Band-Equalizer, eine LED-Beleuchtung, die direkte Stereokopplung AirTouch und verlustfreie Wiedergabe über USB-C.

Am Grundproblem des Vorgängers ändert das erst einmal nichts: zu wenig Bass, mittelmäßige Ausdauer, kein Mikrofon. Mit 236 g wiegt der Go 5 zudem fast 50 g mehr. Die Testfrage lautet deshalb: Reicht der Kleine, oder lohnt der Aufpreis zum größeren JBL Clip 5?

Design und Verarbeitung des JBL Go 5

Mit 236 g und Maßen von rund 10 × 7,7 × 4,3 cm bleibt der Go 5 ein Gerät für die Jackentasche. Gegenüber dem JBL Go 4 mit 9,4 × 7,8 × 4,2 cm und 190 g legt er trotzdem spürbar zu: rund 12 Prozent mehr Volumen, fast 50 g mehr Gewicht.

Die Optik bleibt kultig und hat hohen Wiedererkennungswert. Die Front besteht aus grobem Mesh, darauf sitzt das JBL-Logo als erhabene Gummiapplikation in Grau mit oranger Kontur. Neu sind zwei Lichtleisten, die quer über die Front laufen, oben und unten am Gummirahmen. JBL liefert den Mini-Bluetooth-Lautsprecher in sieben Farben: Schwarz, Weiß, Blau, Rot, Pink, Violett und Squad. Unser Testgerät kommt in Blau, das Gewebe wirkt blau-oliv meliert. Ein individuelles Design per Foto-Upload kostet 60 Euro, rund 15 Euro Aufpreis.

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Die durchgehende Gummierung hält den Speaker sicher an Ort und Stelle. Weder liegend noch stehend rutscht er auf Tisch oder Fliesen weg, dafür sorgen auch vier Füßchen auf der ansonsten mit Stoff bezogenen Rückseite. Seitlich sitzt eine fest verankerte Stoffschlaufe, ein flaches Flechtband mit großer Öse. Sie hält viel aus, für die Befestigung am Rucksack braucht es aber wie beim Vorgänger einen Karabiner.

Die Zertifizierung fällt besser aus als bisher: IP68 statt IP67. Der Go 5 übersteht damit 30 min in 1,5 m Wassertiefe statt in einem Meter. Der USB-C-Port liegt dabei offen in einer Gummimulde, einen Klappdeckel gibt es nicht. Stoßfest soll der Speaker ebenfalls sein, eine Fallhöhe nennt JBL allerdings nicht.

Im Karton liegen nur Kurzanleitung und Garantiekarte. Ein USB-C-Kabel fehlt, ein Netzteil ebenfalls.

Wie gut ist der Klang des JBL Go 5?

Im Inneren arbeitet ein 45-mm-Breitbandtreiber, unterstützt von einer Passivmembran. Der Verstärker liefert 4,8 W RMS, beim JBL Go 4 sind es 4,2 W. JBL wirbt damit, der Go 5 spiele 10 Prozent lauter. Rechnerisch entspricht der Leistungssprung weniger als 1 dB. Im direkten Vergleich klingt der Neue tatsächlich etwas lauter, ein riesiger Sprung ist es aber nicht. Einen maximalen Schalldruck nennt JBL nicht. Der Frequenzgang reicht laut der in der App hinterlegten Kurzanleitung von 87 Hz bis 20 kHz und damit etwas tiefer als beim Vorgänger mit 90 Hz.

JBL Go 5

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Hörbar ist der Fortschritt beim Bass: Er fällt kräftiger aus als bisher, bleibt aber trotzdem dünn. Das liegt auch am geringen Formfaktor, denn Klang benötigt Volumen. Nahe der Maximallautstärke verzerrt der Speaker, allerdings nur leicht. Abgestrahlt wird ausschließlich nach vorn – der Mini-Bluetooth-Lautsprecher will auf den Hörer ausgerichtet sein.

Der Playtime Boost verlängert die Laufzeit und kostet dabei Bass, genau wie beim Go 4. Solange er läuft, schaltet die App den Equalizer ab.

Als Mono-Lautsprecher spielt der Go 5 allein, zwei Exemplare lassen sich zum Stereopaar koppeln. Ein zweites Gerät stand für den Test nicht zur Verfügung. Bei den Codecs geht JBL einen Schritt weiter als beim Go 4, der nur SBC beherrscht: Der Go 5 unterstützt zusätzlich AAC und LC3. An Profilen liegen A2DP 1.4 und AVRCP 1.6 an, HFP fehlt. Ein Mikrofon für Freisprechfunktionen fehlt wie beim Vorgänger, einen AUX-Eingang gibt es ebenfalls nicht.

Bedienung und App des JBL Go 5

Drei Tasten sitzen auf der Oberseite: Lautstärke plus, Wiedergabe und Lautstärke minus. Power, Bluetooth und Auracast liegen auf einem Gummipanel an der Seite. Die Symbole der wichtigsten Knöpfe sind erhaben aber nicht beleuchtet. Im Dunkeln lassen sie sich gut ertasten, ablesen kann man sie – JBL-typisch – nicht. Den Rückmeldeton der Tasten schaltet die App auf Wunsch ab.

JBL Go 5 Screenshot

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Die auffälligste Neuerung heißt Ambient Edge Light. Die beiden Lichtleisten rahmen das JBL-Logo ein. Die App bietet vier Themen: Bounce, Loop, Switch und Freeze. Die Farbe ist dagegen an die Gehäusefarbe gekoppelt und nicht frei wählbar. Das Licht dient zugleich als Statusanzeige für Kopplung, Akkustand und Auracast-Modus. Prozentgenau steht der Ladestand in der App.

Gekoppelt wird per Google Fast Pair, der Dialog erscheint am Android-Handy von selbst. Die App JBL Portable bündelt Equalizer, Beleuchtung, Playtime Boost, Stereo-Gruppe und Firmware-Updates. Der Equalizer bringt die Presets JBL Signature, Chill und Energetic mit, dazu einen Custom-Modus mit sieben Bändern von 125 Hz bis 8 kHz. Der Go 4 hatte hier nur fünf. Sieben Bänder sind bei JBL inzwischen Standard, JBL Charge 6 und JBL Flip 7 haben sie ebenfalls.

Der Akku des JBL Go 5

Im Go 5 steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 1000 mAh und 3,85 Wh. JBL verspricht bis zu acht Stunden, mit Playtime Boost bis zu zehn – abhängig von Lautstärke, Inhalt und gewähltem Lichtthema. Bei halber Lautstärke und ausgeschaltetem Licht kommt der Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test auf rund sieben Stunden.

Auf dem Papier legt er damit gegenüber dem JBL Go 4 zu, der bis zu sieben und mit Boost neun Stunden schafft. Ein Langstreckenläufer wird daraus nicht. Geladen wird über USB-C mit 5 V und 1 A, nach drei Stunden ist der Akku wieder voll. Schnellladen beherrscht der Go 5 nicht, andere Geräte lädt er ebenfalls nicht.

Konnektivität und technische Eigenschaften des JBL Go 5

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher funkt mit Bluetooth 6.0, der Vorgänger kam noch mit 5.3. Zwei Quellgeräte lassen sich per Multipoint gleichzeitig verbinden.

Neu ist AirTouch: Hält man zwei Go 5 für einen Moment auf 5 bis 10 cm aneinander, koppeln sie sich zum Stereopaar. Wer das nicht will, schaltet AirTouch in der App ab, bei einer Mehrgeräte-Verbindung ist es ohnehin deaktiviert. Alternativ richtet die App die Stereo-Gruppe über den Dialog „Stereo erstellen" ein.

Über Auracast koppeln sich mehrere JBL-Speaker, wobei der Go 5 auch als Sender arbeitet. Dazu kommt verlustfreie Wiedergabe über USB-C nach USB 2.0.

Was kostet der JBL Go 5?

Der JBL Go 5 kostet 46 Euro bei Amazon, die UVP liegt bei 49,99 Euro.

Fazit

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 macht vieles besser als sein Vorgänger: IP68 statt IP67, Bluetooth 6.0, AAC und LC3, sieben statt fünf Equalizer-Bänder, dazu AirTouch, verlustfreie Wiedergabe über USB-C und eine Beleuchtung, die als Statusanzeige taugt. Die Verarbeitung stimmt, die Gummierung hält den Speaker sicher an Ort und Stelle, und die kultige Optik hat Wiedererkennungswert.

Der Bass bleibt trotzdem die Schwachstelle. Er fällt kräftiger aus als beim JBL Go 4, für mehr fehlt dem 236 g leichten Gehäuse schlicht das Volumen. Ein Mikrofon fehlt weiterhin, ein AUX-Eingang ebenfalls, und mit rund sieben Stunden bei halber Lautstärke bleibt die Ausdauer Mittelmaß.

Für unterwegs, für den Balkon und für Podcasts reicht der Go 5 dennoch, zumal der Vorgänger nur noch im Abverkauf läuft. Wer mehr Klang und einen Karabiner will, greift zum größeren JBL Clip 5 (Testbericht) und zahlt den Aufpreis. Wer möglichst wenig Gewicht mitschleppen und trotzdem telefonieren möchte, nimmt den Creative Muvo Free (Testbericht), der dafür klanglich deutlich zurückfällt. Und wer den Klang selbst formen will, findet beim JLab Pop Party (Testbericht) einen Zehnband-Equalizer zum kleineren Preis.

Edifier ES20
Edifier ES20 im Test: Mini-Bluetooth-Lautsprecher für 40 € überzeugt

Edifier schickt mit dem ES20 einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher ins Rennen, der im selben Preissegment wie der JBL Go 4 spielt – aber besser klingt und länger läuft.

VORTEILE

  • gute Verarbeitung mit IP67
  • lange Akkulaufzeit
  • solider Klang
  • Stereo-Pairing möglich

NACHTEILE

  • Trageschlaufe filigran
  • nur Standard-Codec
  • kein AUX-Anschluss
Edifier ES20 im Test: Mini-Bluetooth-Lautsprecher für 40 € überzeugt

Edifier schickt mit dem ES20 einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher ins Rennen, der im selben Preissegment wie der JBL Go 4 spielt – aber besser klingt und länger läuft.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher liegen im Trend: Klein, leicht und günstig sollen sie großen Klang zum kleinen Preis liefern. Platzhirsche wie JBL haben sich mit dem Go 4 in Stellung gebracht, der mit rund 40 Euro zu den Tipps für Sparfüchse zählt. Mit dem ES20 hat die chinesische Konkurrenz einen Brüllwürfel am Start, der für eine vergleichbare Summe (40 Euro, Galaxus) um die Gunst der Hörerschaft buhlt. Ob sich der Kauf lohnt oder Musikfans lieber zur Konkurrenz greifen sollten, finden wir in unserem Test heraus.

Design und Verarbeitung des Edifier ES20

Mit dem ES20 setzt Edifier auf ein elegantes, schlichtes Retro-Design, das an den mehr als doppelt so teuren Marshall Willen II erinnert. Der Mini-Lautsprecher ähnelt optisch einem klassischen Speaker aus den frühen HiFi-Jahren. In der oberen rechten Ecke der Vorderseite prangt eine dezente Metallplakette mit dem Edifier-Logo. Mit Maßen von 90,4 × 93,7 × 49,7 mm ist der ES20 ähnlich groß wie der JBL Go 4, wiegt mit 326 g aber 136 g mehr als das Konkurrenzmodell.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff mit Lederoptik, die Front hat Edifier mit einem massiven Metallgitter versehen. Insgesamt macht der Lautsprecher einen wertigen und robusten Eindruck – anders als die beiliegende Trageschlaufe, die ruhig etwas weniger filigran hätte ausfallen dürfen. Etwas unschön: Auf der Rückseite prangt ein Schild mit Modellnummer und CE-Kennzeichnung.

Edifier ES20 Bilder

Edifier ES20

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Edifier ES20

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Edifier ES20

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Edifier ES20

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Eine große Farbauswahl bietet der ES20 nicht: Edifier verkauft den Speaker lediglich in Schwarz und Weiß. Andere Varianten könnten wir uns beim klassischen Design aber ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.

Wie der JBL Go 4 ist auch der ES20 nach IP67 zertifiziert. Der Lautsprecher übersteht also das Eintauchen in einem Meter Wassertiefe für bis zu 30 Minuten, ohne Schaden zu nehmen. Staubdicht ist das Gehäuse ebenfalls.

Wie gut klingt der Edifier ES20?

Beim direkten Leistungsvergleich hat der ES20 gegenüber dem JBL Go 4 die Nase vorn: Statt 4,2 Watt schafft er 6 Watt, auch wenn er damit noch deutlich hinter dem Teufel Boomster Go und dem Marshall Willen II zurückliegt – die dafür aber auch spürbar teurer sind. Beim Frequenzbereich zieht der ES20 allerdings den Kürzeren: 93 Hz bis 19 kHz sind ein etwas enttäuschender Wert, zumal der JBL Go 4 90 Hz bis 20 kHz bietet.

Doch die besten Werte auf dem Papier nützen nichts, wenn der tatsächliche Klang enttäuscht. Wie sieht es also in der Praxis aus? Aufgrund der gleichen Preisklasse und ähnlichen Spezifikationen haben wir den ES20 im direkten Soundduell gegen den JBL Go 4 antreten lassen. Das Ergebnis ist eindeutig.

In unserem Test des JBL Go 4 hatten wir kritisiert, dass bei Phil Collins' In The Air Tonight der Sound matschig und dumpf klang, mit kratzigen und verzerrten Höhen. Der ES20 macht erstaunlicherweise einen besseren Job: Die Höhen sind klarer, der Bass wirkt weniger verwaschen. Auch bei hoher Lautstärke geht der Klang noch in Ordnung, auch wenn man in dieser Preisklasse keine Höhenflüge erwarten darf. Lediglich bei den Beats ab Minute 3:30 kommt der Edifier an seine Grenzen und liefert ein schrilles, unangenehmes Klangbild.

Edifier ES20

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Bachs Cello-Suite Nr. 1 in G-Dur macht den Unterschied noch deutlicher, denn auch hier ist der ES20 der JBL-Konkurrenz überlegen. Klingt das Cello beim Go 4 erneut verwaschen und dumpf, wirkt der Sound beim ES20 klarer und sauberer.

Dasselbe Bild ergibt sich bei gesprochenen Inhalten: Der JBL Go 4 wirkt ein wenig, als hätte man ihn mit einem Kissen gedämpft, während Podcasts und Hörbücher beim ES20 klarer, auf hoher Lautstärke aber fast schon zu schrill klingen. Insgesamt würden wir den ES20 klar bevorzugen, wenn es rein um den Klang geht.

Was die Codecs anbelangt, gibt es zwischen beiden Speakern keinen Unterschied: Beide unterstützen lediglich den Standard-Codec SBC. Einen AUX-Eingang bietet der ES20 nicht, dafür aber ein eingebautes MEMS-Mikrofon mit Noise-Cancelling. Dadurch eignet sich der Edifier ES20 auch als Freisprecheinrichtung fürs Smartphone.

Bedienung und App des Edifier ES20

Anders als JBL setzt Edifier beim Bedienpanel auf betont schlichtes Design. Vier schmale Tasten an der Oberseite des Gehäuses dienen zum Einschalten sowie zur Steuerung von Wiedergabe und Lautstärke. Eine separate Taste steuert die Beleuchtungsleiste auf der Rückseite, die mit variablen Farben und fünf Effekten für Atmosphäre sorgen soll.

Leider fehlt dem Bedienpanel eine eigene Beleuchtung. Weil die Tasten zudem kaum hervorgehoben sind, lassen sie sich nur schwer ertasten – die Bedienung im Dunkeln wird dadurch erschwert. Immerhin informieren fünf kleine LEDs über den Ladestand des Akkus, ein nützliches Feature.

Der ES20 ist mit der Edifier ConneX App kompatibel (Google Play Store und App Store). Nach dem Download sucht die App direkt nach Geräten in der Nähe und koppelt den ES20 innerhalb weniger Sekunden. Wer möchte, kann außerdem gleich das aktuelle Firmware-Update aufspielen.

Edifier ES20 Screenshot

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Die App bietet alle Steuerungsmöglichkeiten des Bedienpanels und erweitert sie um vier Soundmodi: Musik, Games, Film und Outdoor. Damit lässt sich der Klang an die jeweilige Situation anpassen.

Auch die Lichteffekte lassen sich über die App steuern, wobei sich die Farben sehr präzise einstellen lassen. Praktisch: Eine automatische Abschaltfunktion bietet sechs Zeitintervalle zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden.

Der Akku des Edifier ES20

Der ES20 bringt über 100 g mehr auf die Waage als der JBL Go 4 – ein Blick auf die Akkulaufzeit verrät, warum. Während der JBL-Speaker nur sieben Stunden im Standard-Modus durchhält, schafft der ES20 satte 15 Stunden bei 50 Prozent Lautstärke. Deaktiviert man die LED-Beleuchtung, reicht der Akku bei 80 Prozent Lautstärke noch für knapp 10 Stunden. Die Ladedauer über das beiliegende USB-C-Kabel liegt bei etwa zwei Stunden.

Die Ladestandsanzeige in Form von fünf LEDs an der Oberseite ist zusammen mit der hohen Akkulaufzeit ein echter Pluspunkt, der in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Was kostet der Edifier ES20?

Der Edifier ES20 kostet aktuell 40 Euro (Galaxus).

Fazit

Wenn wir uns zwischen dem JBL Go 4 und dem Edifier ES20 entscheiden müssten – beide sind zum vergleichabren Preis am Markt –, fällt das Urteil klar aus: Der ES20 bietet das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Klangqualität ist höher, der Akku leistungsfähiger, und eine Freisprechfunktion bringt nur der ES20 mit.

Etwas schade: Die Edifier ConneX App bietet keinen richtigen Equalizer, sondern lediglich vorgefertigte Soundprofile. Auch die Trageschlaufe wirkt nicht hochwertig und das Bedienpanel hätte eine eigene Beleuchtung oder zumindest eine deutlich abgehobene Haptik gebrauchen können.

Als Alternativen bieten sich der noch günstigere JLab Pop Party an, bei dem Nutzer allerdings auf eine IP67-Zertifizierung verzichten müssen. Wer mehr Budget hat, sollte sich den Teufel Boomster Go oder den Marshall Willen II anschauen, die vor allem klanglich überzeugen.

Hama Tube 4.0
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Tube 4.0 im Test: 12-Stunden-Akku für 18 Euro

Erstaunlich viele Features, lange Akkulaufzeit und handliches Design – aber was ist mit dem Klang? Wir haben den günstigen Hama Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprecher getestet.

VORTEILE

  • extrem günstig
  • bis 12 Stunden Akkulaufzeit
  • integriertes Mikrofon & Freisprechen
  • AUX-Anschluss
  • Stereo-Pairing mit zweitem Gerät

NACHTEILE

  • Kein Wasserschutz (kein IP-Rating)
  • schwacher Bass & wenig Kraft
  • keine App & Equalizer
  • Bedienung im Dunkeln schwierig
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Tube 4.0 im Test: 12-Stunden-Akku für 18 Euro

Erstaunlich viele Features, lange Akkulaufzeit und handliches Design – aber was ist mit dem Klang? Wir haben den günstigen Hama Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprecher getestet.

Günstig, kompakt, ausdauernd – mit diesen Eigenschaften lockt Hama zum Kauf des Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprechers. Der kleine Speaker kostet 18 Euro (Amazon), soll aber eine Akkulaufzeit von mehr als zwölf Stunden liefern und mit seinem handlichen Design besonders transportabel sein. Das geringe Gewicht von 226 g und die Möglichkeit, zwei Tube 4.0 zu einem Stereopaar zu koppeln, machen den Mini-Bluetooth-Lautsprecher für alle Musikfans interessant, die unterwegs nicht auf ihre Lieblingssongs verzichten, aber auch möglichst wenig Geld ausgeben wollen. Was der Hama-Lautsprecher auf dem Kasten hat, finden wir im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Hama Tube 4.0

Der Hama Tube 4.0 mit den abgerundeten Ecken misst mit 13,5 x 6,5 x 6,5 cm fast genauso viel eine 330ml-Getränkedose, liegt mit dem Gewicht von 226 g aber deutlich darunter. Damit ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher zwar handlich, aber nicht ganz so kompakt wie der JBL Go 3. Trotzdem verschwindet er leicht in jeder Hand- oder größeren Jackentasche.

Hama bietet den Tube 4.0 ausschließlich in der Farbe Schwarz an. Ansonsten zeigt sich die Optik des Speakers unaufgeregt: Die Ober- und Unterseite sind mit einer Anti-Rutsch-Gummierung überzogen, die restliche Oberfläche besteht aus einem Stoffbezug. Die Standfestigkeit des Lautsprechers geht absolut in Ordnung: Selbst bei deutlicheren Erschütterungen bleibt der Tube 4.0 aufrecht stehen. Wer möchte, kann die kleine Box aber auch hinlegen, wobei die Gummi-Ummantelung ebenfalls ein Verrutschen verhindert. Auf der Unterseite des Gehäuses befindet sich zudem eine Gummischlaufe, die man flexibel ausklappen kann.

Hama Tube 4.0 Bilder

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Trotz des günstigen Preises hinterlässt der Tube 4.0 bezüglich der Verarbeitung einen ordentlichen Eindruck. Alle Bestandteile wirken robust und langlebig. Eine Zertifizierung nach IP(X)-Standard gibt es allerdings nicht, weshalb der Lautsprecher wohl nicht gut auf Feuchtigkeit von außen zu sprechen sein dürfte. Auf der Herstellerwebseite heißt es zudem, man solle “das Produkt nicht fallen” lassen oder es “heftigen Erschütterungen” aussetzen. Stürze auf Steinboden oder aus größerer Höhe werden dem Tube 4.0 vermutlich nicht gut bekommen. Das ist etwas schade für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher, der explizit für den Gebrauch unterwegs gedacht ist, aber in Anbetracht des Preises können wir dieses Manko verschmerzen.

Wie gut ist der Klang des Hama Tube 4.0?

Beim Hama Tube 4.0 handelt es sich um einen Monolautsprecher mit einfacher Membran, der eine Gesamtleistung von 3,5 Watt erreicht. Der Hersteller macht keine Angaben zum Frequenzbereich oder zum maximalen Schalldruck , was angesichts des geringen Preises wenig verwundert.

Dass die Soundqualität bei einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 20 Euro nicht überragend sein kann, liegt auf der Hand. Trotzdem überrascht uns die Klangdose im Test positiv, besonders bei Podcasts oder Hörbüchern. Stimmen klingen teilweise etwas dumpf, bleiben aber selbst bei hoher Lautstärke frei von unangenehmem Klirren oder Kratzen.

Spielt man Musik auf dem Tube 4.0 ab, hängt die Klangqualität sowohl vom Genre als auch von der gewählten Lautstärke ab. Fans klassischer Musik werden ihre Lieblingsstücke wohl kaum unterwegs auf einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher genießen wollen, aber wir haben trotzdem mit Beethovens Quartett für Streicher No. 3 in D-Dur einen Klangtest durchgeführt. Erwartungsgemäß zeigt sich der Sound dumpf und verwaschen, was insbesondere bei den Violinen zu einem recht unschönen Soundbrei führt.

Etwas besser sieht es bei Rock und Pop aus. Blinding Lights von The Weeknd klingt ebenfalls etwas dumpf, aber der Gesang bleibt erstaunlich klar. Je höher wir die Lautstärke drehen, umso verwaschener wird der Sound. Dasselbe Bild ergibt sich bei Smells Like Teen Spirit von Nirvana: Es wirkt die ganze Zeit so, als hätte jemand ein Kissen über den Speaker gestülpt, als würde der Schall gedämpft aus dem Lautsprecher kommen. Zudem könnte der Tube 4.0 etwas mehr Bass vertragen, hier fehlt gerade bei Songs mit vielen Beats und Tiefen ein wenig die Kraft. Immerhin bleibt der Klang gemessen an der Preisklasse bei voller Lautstärke trotzdem noch ordentlich.

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Der Tube 4.0 unterstützt nur den SBC-Standard. Ein Pairing von zwei Speakern für Stereo-Klang ist möglich. Das integrierte Mikrofon erlaubt die Nutzung des Lautsprechers als Freisprecheinrichtung beim Telefonieren. Über den AUX-Anschluss können wir Wiedergabegeräte auch per 3,5-mm-Klinke anschließen.

Wie beim Boomster Go von Teufel ist die Klangqualität des Tube 4.0 vom Hörwinkel abhängig. Der Sound strahlt ausschließlich nach vorn. Wer sich hinter dem Speaker befindet, muss dadurch einen deutlich verwascheneren Klang hinnehmen. Legt man den Lautsprecher längs hin, wirkt der Sound ein ganzes Stück ausgeglichener und verteilt sich besser im Raum.

Bedienung des Hama Tube 4.0

Der Hama Tube 4.0 verfügt über keine App. Wie beim Teufel Boomster Go müssen wir auf einen Equalizer verzichten.

Die Bedienung des Speakers an sich ist ziemlich simpel. An der unteren Kante des Geräts befindet sich ein Bedienpanel mit vier Tasten: dem Einschaltknopf, Lautstärkeregler und dem Play-Button. Letzterer erlaubt uns, auf einem gekoppelten Smartphone eingehende Anrufe entgegenzunehmen, während die Lautstärkeregler durch anhaltendes Drücken zum nächsten oder vorigen Song springen.

Leider sind die Tasten weder beleuchtet noch haptisch hervorgehoben, was die Bedienung im Dunkeln oder bei schlechten Lichtverhältnissen erschwert. Auf eine Ladestandsanzeige müssen wir verzichten, dafür gibt es auf der Rückseite neben dem USB-C-Port zum Aufladen des Akkus aber einen AUX-in, über den sich der Tube 4.0 per Kabel mit einem Wiedergabegerät verbinden lässt.

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Der Akku des Hama Tube 4.0

Obwohl der Hama Tube 4.0 nur 226 g auf die Waage bringt, hat der Hersteller einen erstaunlich leistungsfähigen Akku eingebaut. Hama gibt die Leistung mit 4,81 Wh beziehungsweise 1300 mAh an und verspricht eine Gesamtlaufzeit von bis zu 12 Stunden.

Wie lange der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis wirklich durchhält, hängt von der Lautstärke ab. Bei mittlerer Lautstärke schafft der Tube 4.0 auch tatsächlich fast die vollen zwölf Stunden, was für einen Speaker dieser Preisklasse und Größe ein sehr guter Wert ist. Die Ladedauer liegt via USB-C bei etwa zwei Stunden, allerdings ist im Lieferumfang kein Ladekabel enthalten.

Was kostet der Hama Tube 4.0?

Der Hama Tube 4.0 kostet günstige 18 Euro (Amazon). Damit gehört der Mini-Bluetooth-Lautsprecher zu den günstigsten Modellen am Markt. Wer einen etwas größeren Speaker mit besserer Leistung sucht und bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, sollte sich den Xiaomi Sound Outdoor für rund 40 Euro genauer anschauen.

Fazit

Der Hama Tube 4.0 kostet weniger als 20 Euro– und das ist sein größtes Kaufargument. Denn auch wenn der Mini-Bluetooth-Lautsprecher beim Klang keinesfalls zu Höchstleistungen aufläuft, geht der Sound für diesen günstigen Preis in Ordnung.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden und der soliden Verarbeitung sammelt der Tube 4.0 im Test zusätzliche Pluspunkte. Auch das integrierte Mikrofon für die Freisprecheinrichtung und den AUX-Anschluss rechnen wir Hama positiv an.

Wer einen Bluetooth-Speaker mit möglichst geringem Gewicht und kompakten Maßen sucht, aber möglichst wenig Geld ausgeben möchte, macht mit dem Hama Tube 4.0 nichts falsch. Dank der Pairing-Funktion bekommt man zudem für weniger als 40 Euro ein Stereo-Setup geboten.

Günstiger geht es praktisch nicht mehr. Wer bereit ist, für etwas besseren Klang mehr Geld auszugeben, sollte sich den JBL Go 3 für 32 Euro anschauen. Etwas größer, aber dafür wasserdicht und mit kräftigem Bass-Sound kommt der Xiaomi Sound Outdoor daher.

Creative Muvo Free
Creative Muvo Free im Test: Winziger Bluetooth-Lautsprecher für 25 Euro

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher Creative Muvo Free wiegt nur 85 g und kostet 25 Euro. Clip und Magnet halten ihn am Rucksack. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • mit 85 g sehr leicht
  • Clip, Magnet und Schlaufe
  • Neun-Stunden-Akku
  • Mikrofon für Freisprechen

NACHTEILE

  • kaum Bass
  • keine App, kein Equalizer
  • nur IPX5
  • Verzerrungen bei hoher Lautstärke
Creative Muvo Free im Test: Winziger Bluetooth-Lautsprecher für 25 Euro

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher Creative Muvo Free wiegt nur 85 g und kostet 25 Euro. Clip und Magnet halten ihn am Rucksack. Wir haben ihn getestet.

Der Creative Muvo Free ist der kleinste mobile Lautsprecher im Programm des Herstellers. Er misst 5,0 × 7,2 × 3,05 cm, wiegt 85 g und hängt wahlweise am Clip, am Magneten oder an der Trageschlaufe. Damit unterbietet er jeden anderen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Testfeld deutlich: Der JBL Go 4 bringt 190 g auf die Waage, der Klipsch Austin fast 400 g.

Auf seinen deutschen und europäischen Produktseiten führt Creative den Muvo Free nicht mehr. Im Handel ist er weiterhin breit verfügbar, aktuell für 25 Euro bei Amazon. Er tritt damit gegen Modelle wie den JLab Pop Party und den Hama Tube 4.0 an, die in derselben Preisklasse spielen, aber deutlich mehr Gehäusevolumen mitbringen. Die Testfrage liegt auf der Hand: Was bleibt vom Klang, wenn ein Lautsprecher nur 85 g wiegt?

Design und Verarbeitung des Creative Muvo Free

Mit 85 g inklusive Trageschlaufe ist der Muvo Free ein Leichtgewicht. Bei Maßen von 5,0 × 7,2 × 3,05 cm passt er in jede Hosentasche. Die Form wirkt leicht organisch und fällt angenehm aus der Reihe der üblichen Quader und Zylinder. In der Hand fühlt sich der Speaker ausgesprochen gut an, obwohl er fast ausschließlich aus Kunststoff besteht. Creative liefert ihn nur in Schwarz, setzt aber orangefarbene Akzente: Der Aufdruck der drei Knöpfe leuchtet orange, ebenso das Creative-Logo auf der Front und das Stoffnetz hinter der Perforation.

Creative Muvo Free Bilder

Creative Muvo Free

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Für die Befestigung gibt es gleich drei Wege: eine Klammer, einen Magneten in dieser Klammer und eine abnehmbare Schlaufe. Der Clip macht einen stabilen Eindruck und lässt sich einhändig anbringen, etwa am Rucksackriemen. Der Magnet arbeitet weniger zuverlässig. An glattem Metall wie einer Kühlschranktür rutscht der Lautsprecher langsam nach unten weg, an einer rauen Oberfläche wie einer Kreidetafel hält er dagegen gut.

Trotz fehlender Gummierung steht der Muvo Free sicher, egal ob hochkant, seitlich oder liegend. Der Wasserschutz fällt allerdings knapp aus: IPX5 schützt gegen Strahlwasser aus jeder Richtung, nicht aber gegen Staub und nicht gegen Untertauchen. JBL Go 4 und Hama Pocket 3.0 bieten hier IP67, der JLab Pop Party immerhin IP55.

Im Karton liegen neben dem Lautsprecher ein 0,3 m kurzes USB-A-auf-C-Kabel, die Schlaufe und eine Kurzanleitung. Ein Netzteil gehört nicht dazu.

Wie gut ist der Klang des Creative Muvo Free?

Im Inneren arbeitet ein einzelner Breitbandtreiber mit 33 mm Durchmesser. Zur Leistung nennt Creative nur einen Spitzenwert von 6 W, eine RMS-Angabe fehlt. Der Frequenzgang reicht von 180 Hz bis 17 kHz und damit an beiden Enden weniger weit als bei jedem anderen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Testfeld. Die Empfindlichkeit gibt der Hersteller mit 80 dB/mW an, einen maximalen Schalldruck nennt er nicht.

In der Praxis wird der kleine Speaker überraschend laut und schlägt gute Handylautsprecher locker. Ab etwa 80 Prozent Lautstärke kratzt und verzerrt er allerdings hörbar. Wer ihn darunter betreibt, bekommt einen sauberen, wenn auch schmalen Klang.

Creative Muvo Free

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Bass hat der Muvo Free praktisch keinen. Gute Notebook-Lautsprecher, etwa die eines Macbooks, klingen hier deutlich fülliger und differenzierter. Am besten kommt der Lautsprecher mit Pop und Electro zurecht. Komplexe Musik überfordert ihn: Bei Metal oder Orchesterstücken verschwimmen die Instrumente, sie lassen sich kaum noch auseinanderhalten. Dazu kommt die Abstrahlung, die ausschließlich nach vorn geht – der Muvo Free will auf den Hörer ausgerichtet sein.

Bei den Codecs bleibt es beim Standard SBC, an Profilen unterstützt der Speaker A2DP, AVRCP, HFP und HSP. Zwei Muvo Free lassen sich zu einem Stereopaar koppeln; ein zweites Gerät stand für den Test nicht zur Verfügung.

Ein Mikrofon für Freisprechfunktionen ist eingebaut. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit: Weder der JBL Go 4 noch der JLab Pop Party bringen eines mit.

Bedienung des Creative Muvo Free

Drei Tasten steuern den Muvo Free. Der Power-Knopf dient zugleich als Multifunktionstaste für Wiedergabe und Anrufe, daneben sitzen Lautstärke plus und minus. Ein langer Druck auf eine der beiden Lautstärketasten springt zum nächsten oder vorherigen Titel. Beleuchtet sind die Tasten nicht, dank ihrer Haptik lassen sie sich aber auch im Dunkeln sicher unterscheiden.

Eine LED zeigt den Zustand an: Weißes Blinken steht für den Pairing-Modus, rotes Dauerlicht für den Ladevorgang, rotes Blinken für einen schwachen Akku. Eine echte Ladestandsanzeige gibt es nicht.

Creative Muvo Free

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Eine App bietet Creative für den Lautsprecher nicht an – damit fehlt auch jeder Equalizer. Das ist ein deutlicher Rückstand auf die Konkurrenz: Der JLab Pop Party liefert in derselben Preisklasse einen Zehnband-Equalizer samt eigenem Profil. Die Verbindung läuft über Bluetooth 5.4 mit einer Reichweite von 10 m.

Der Akku des Creative Muvo Free

Im Muvo Free steckt ein Lithium-Polymer-Akku mit 450 mAh, geladen wird über USB-C. Das ist die mit Abstand kleinste Zelle im Testfeld: Der Hama Pocket 3.0 kommt auf 1050 mAh, der Hama Tube 4.0 sogar auf 1300 mAh.

Trotzdem hält der Lautsprecher durch. Creative verspricht bis zu neun Stunden – bei mittlerer Lautstärke bestätigt sich diese Angabe im Test. Die beiden Hama-Modelle laufen mit 14 und 12 h zwar länger, benötigen dafür aber die dreifache Akkukapazität.

Der Akku ist bereits nach etwa einer Stunde wieder voll. Andere Geräte lädt der Muvo Free nicht, eine Powerbank-Funktion fehlt.

Was kostet der Creative Muvo Free?

Der Creative Muvo Free kostet aktuell 25 Euro bei Amazon.

Fazit

Der winzige Bluetooth-Lautsprecher Creative Muvo Free wiegt 85 g, hängt per Clip, Magnet oder Schlaufe an Rucksack, Tasche oder Gürtel und steht überall sicher. Die Verarbeitung fällt für 25 Euro erfreulich gut aus, die organische Form hebt ihn optisch ab, und die versprochenen neun Stunden Akku hält er bei mittlerer Lautstärke ein. Das Mikrofon ist in dieser Preisklasse ein seltenes Extra.

Der Klang ist auch wegen des geringen Gewichts eher durchwachsen. Der Bass fehlt fast vollständig, komplexe Musik verschwimmt, ab 80 Prozent Lautstärke kratzt der Speaker hörbar. Auch das Drumherum bleibt sparsam: keine App, kein Equalizer, keine Ladestandsanzeige. IPX5 schützt gegen Regen und Spritzer, aber weder gegen Staub noch gegen einen Sturz ins Wasser und der Magnet hält nur auf rauen Oberflächen.

Für unterwegs und für Pop aus dem Rucksack reicht der Muvo Free trotzdem – kein anderer Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Testfeld lässt sich so bequem mitnehmen. Wer mehr Klang und robusteren Wasserschutz will, greift zum JBL Go 4, der aber mehr als das Doppelte wiegt und kein Mikrofon hat. Wer den Klang anpassen möchte, findet beim JLab Pop Party einen Zehnband-Equalizer. Und wer Ausdauer sucht, ist mit dem Hama Tube 4.0 besser bedient, verzichtet dafür auf jeden Wasserschutz.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Hama Pocket 3.0

Hama Pocket 3.0
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Pocket 3.0 im Test: Preis hui, Sound pfui

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Pocket 3.0 punktet mit günstigem Preis und kompaktem Design. Wir testen, ob sich der Kauf lohnt.

VORTEILE

  • gute Akkulaufzeit
  • ordentliche Verarbeitung
  • 3,5-mm-Eingang & Mikrofon
  • sehr günstig

NACHTEILE

  • enttäuschender Klang
  • keine App
  • keine Tastenbeleuchtung
Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Pocket 3.0 im Test: Preis hui, Sound pfui

Der Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Pocket 3.0 punktet mit günstigem Preis und kompaktem Design. Wir testen, ob sich der Kauf lohnt.

Der Hama Pocket 3.0 verspricht guten Sound, praktisches Design und einen niedrigen Preis von 20 Euro, aktuell auf Amazon gar nur 15 Euro. Damit zählt der Pocket 3.0 zu den günstigsten Mini-Bluetooth-Lautsprechern am Markt. Ob er als waschechter Preis-Leistungs-Tipp durchgeht oder ob die Klangqualität dem Deal einen Strich durch die Rechnung macht, klärt der Test.

Design und Verarbeitung des Hama Pocket 3.0

Optisch unterscheidet sich der Hama Pocket 3.0 kaum vom Vorgängermodell. Das Design bleibt kompakt und quadratisch, mit abgerundeten Ecken und einem Kunststoffgehäuse – lediglich das rote Hama-Logo weicht einem dezenten Schriftzug unten auf der Frontseite. Das Motto lautet: schlicht und zweckmäßig. Die Größe bleibt mit 8,4 x 3,8 x 8,4 cm gleich, nur das Gewicht steigt um zehn Prozent auf 200 g.

Auch die Farbpalette gleicht der des Vorgängers und fällt mit Weiß und Schwarz wenig umfangreich aus. Der rote Karabiner zur Befestigung des Speakers, der laut Hama im Lieferumfang enthalten sein soll (beim Testgerät fehlt er), bringt etwas Farbe in die ansonsten langweilige Optik.

Auf der Unterseite sorgen zwei schmale Gummifüße dafür, dass der Lautsprecher auch auf glatten Oberflächen nicht verrutscht.

Die Verarbeitung geht in Ordnung und ist dem Preis angemessen. Der Pocket 3.0 macht einen robusten Eindruck, dürfte Stürze aus großer Höhe wegen des Kunststoffgehäuses jedoch kaum überstehen. Immerhin ist er nach IP67 zertifiziert und damit bis zu 30 Minuten in einem Meter Tiefe wasserdicht.

Hama Pocket 3.0 Bilder

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Wie gut ist der Klang des Hama Pocket 3.0?

Obwohl Hama den Klang des Pocket 3.0 als „kraftvoll" bewirbt, bewegt sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit 3,5 Watt Gesamtleistung eher im unteren Bereich. Der Teufel Boomster Go und selbst der günstige JLab Pop Party bieten mehr. Auch der Frequenzbereich von 180 Hz bis 20 kHz ist mau – der ähnlich teure JLab Pop Party schafft in den Tiefen immerhin 100 Hz.

Die geringe Leistung und der begrenzte Frequenzbereich machen sich im Hörtest bemerkbar. Mit gesprochenen Inhalten kommt der Pocket 3.0 noch gut zurecht, auch wenn der Klang bei hoher Lautstärke leicht kratzig wirkt. Der Sound bleibt aber größtenteils klar.

Mehr Schwierigkeiten hat der Speaker mit klassischer Musik: Chopins Klaviersonate Nr. 20 etwa klingt blechern und mit deutlichem Nachhall. Zudem muss man die Lautstärke ordentlich hochdrehen, damit die Höhen nicht untergehen. In der Folge wirkt der Sound, als käme er aus einem Smartphone-Lautsprecher.

Pop und Rock enttäuschen ebenfalls: „Solar Sailer" von Daft Punk bleibt extrem kratzig und teilweise dumpf, den Beats fehlt der Bass, und die Höhen klingen verwaschen. Adeles „Hello" schneidet etwas besser ab, weil der Pocket 3.0 mit Gesang recht gut klarkommt. Doch auch hier fehlt es an Volumen, sodass der Klang insgesamt enttäuscht.

Bei den Bluetooth-Codecs gibt es keine Überraschung: Der Pocket 3.0 unterstützt A2DP V1.2 und AVRCP V1.4. Hinzu kommt ein 3,5-mm-AUX-Eingang, der die Klangqualität minimal verbessert, sofern man zusätzlich einen DAC am Smartphone nutzt. Ein integriertes Mikrofon erlaubt zudem den Einsatz als Freisprecheinrichtung.

Bedienung des Hama Pocket 3.0

Zur Bedienung dient ein unbeleuchtetes Panel an der Oberseite. Die Tasten sind haptisch kaum hervorgehoben, die Druckpunkte aber recht präzise. So lassen sich die Buttons im Dunkeln erfühlen, sofern man sich ihre Reihenfolge gemerkt hat.

Insgesamt gibt es einen Power-Button, eine Play/Pause-Taste sowie zwei Lautstärkeregler. Über die Play-Taste nimmt man Anrufe entgegen, längeres Drücken der Lautstärketasten springt zwischen Songs.

Hama Pocket 3.0

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Eine Kopplungsfunktion für mehrere Geräte fehlt ebenso wie eine App. Auf zusätzliche Features wie einen Equalizer muss man also verzichten – hier macht der JLab Pop Party den besseren Job.

Der Akku des Hama Pocket 3.0

Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher hat der Hama Pocket 3.0 eine erstaunlich lange Akkulaufzeit. Wie das Vorgängermodell hält er je nach Lautstärke bis zu 14 Stunden durch. Die Kapazität liegt wie beim Pocket 2.0 bei 1050 mAh, die Ladezeit beträgt rund drei Stunden. Eine Ladestandsanzeige fehlt.

Was kostet der Hama Pocket 3.0?

Mit einer UVP von 27 Euro und einem Straßenpreis von etwa 20 Euro, aktuell auf Amazon gar nur 15 Euro, gehört der Hama Pocket 3.0 zu den günstigsten Mini-Bluetooth-Lautsprechern am Markt.

Fazit

Das Feld der günstigen Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist hart umkämpft – hier zieht der Hama Pocket 3.0 gegenüber der Konkurrenz klar den Kürzeren. Im Vergleich zum JLab Pop Party bietet er nicht nur weniger Features, sondern enttäuscht auch beim Klang.

Leistung und Frequenzbereich fallen zu gering aus, um den – zugegeben sehr günstigen – Preis zu rechtfertigen. Einzig die lange Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden ist ein Pluspunkt; der JLab Pop Party schafft maximal 8 Stunden.

Die Verarbeitung geht in Ordnung, mit der IP67-Zertifizierung aber auch nur Standard. Die Bedientasten überzeugen ebenfalls nicht: Beleuchtung und haptische Unterscheidung fehlen.

Eine Kaufempfehlung gibt es für den Hama Pocket 3.0 nicht. Selbst für knapp 23 Euro lohnt sich die Investition nicht, denn die Konkurrenz hat klanglich deutlich die Nase vorn: Der JLab Pop Party kostet nur wenige Euro mehr und liefert eine wesentlich bessere Soundqualität.

JBL Go 4

JBL Go 4
Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 4 im Test: winzig, wasserdicht, mit Equalizer

Der JBL Go 4 bietet gegenüber dem Vorgänger verbesserten Klang, App und längere Akkulaufzeit. Reicht das für eine Kaufempfehlung?

VORTEILE

  • gute Verarbeitung
  • App mit Equalizer
  • Stereo-Pairing möglich
  • schick in vielen Farben

NACHTEILE

  • Sound enttäuschend, kaum Bass
  • Akkulaufzeit nur Mittelmaß
  • keine Freisprechfunktion
Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 4 im Test: winzig, wasserdicht, mit Equalizer

Der JBL Go 4 bietet gegenüber dem Vorgänger verbesserten Klang, App und längere Akkulaufzeit. Reicht das für eine Kaufempfehlung?

Der JBL Go 4 ist der kleinste Speaker im Portfolio von JBL und bedient das Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Dabei muss sich der Brüllwürfel mit starker Konkurrenz wie dem JLab Pop Party, dem Teufel Boomster Go oder dem Marshall Willen II messen. Mit 35 Euro (Amazon) platziert sich der Go 4 im Mittelfeld. Wie er klanglich abschneidet und welche Features er bietet, klären wir in unserem Test.

Design und Verarbeitung des JBL Go 4

Der JBL Go 4 gehört selbst unter den Mini-Bluetooth-Lautsprechern zu den kompaktesten und optisch ansprechendsten Modellen, bleibt optisch aber weitgehend dem Design des Vorgängers treu. Das rechteckige Format mit abgerundeten Kanten ist gleich geblieben, allerdings fällt der Go 4 mit 9,4 × 7,8 × 4,2 cm minimal größer aus als der Go 3. Trotzdem wiegt er mit 190 g überraschend wenig – und ist sogar knapp 20 g leichter als sein Vorgänger.

Der charakteristische Mesh-Bezug ist auch beim Go 4 wieder am Start, allerdings hat JBL diesmal beide Bedienpanels an den Seiten ausgespart und mit Silikon überzogen. Die integrierte Trageschlaufe ist etwas breiter geworden, erfüllt ansonsten aber denselben Zweck.

JBL Go 4 Bilder

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Typisch für JBL gibt es eine große Farbauswahl: Neben Schwarz und Weiß ist der Lautsprecher in Lila, Blau, Pink, Rot und Camouflage verfügbar. Außerdem lässt sich dem Go 4 ein individuelles Design verpassen (etwa per Foto-Upload), was allerdings mit einem Aufpreis von 20 Euro zu Buche schlägt.

Positiv fällt der Gummifuß auf, der über mehrere Wölbungen verfügt und für gute Standfestigkeit sorgt. Die Trageschlaufe ist fest im Gehäuse verankert, sodass man etwa einen Karabiner benötigt, um den Go 4 am Rucksack oder Fahrradlenker zu befestigen.

Bei der Verarbeitung haben wir nichts zu meckern. Der JBL Go 4 ist nach IP67-Standard staubgeschützt und für 30 Minuten bis zu einem Meter Tiefe wasserdicht. Stürze aus einem Meter Höhe auf Steinboden überlebt er in unserem Test ebenfalls, obwohl JBL dazu keine Angaben macht.

JBL Go 4

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Wie gut ist der Klang des JBL Go 4?

Bei der Leistung der Go 4 bewegt sich mit 4,2 Watt im unteren Bereich. Marshall Willen II und Teufel Boomster Go bieten mindestens das Doppelte, kosten aber auch doppelt so viel. Der Frequenzbereich liegt mit 90 Hz bis 20 kHz in einem ordentlichen, aber nicht überragenden Rahmen.

Klanglich macht sich die geringe Größe deutlich bemerkbar. Besonders der Bass leidet unter der niedrigen Leistung und wirkt unangenehm dumpf. Phil Collins' „In the Air Tonight" klingt deshalb ziemlich matschig, während Höhen und Gesang gerade bei hoher Lautstärke kratzig und verzerrt daherkommen.

Klassische Musik wie Bachs Cello-Suite Nr. 1 in G-Dur kommt nicht besser zur Geltung. Auch hier bleibt der Bass kraftlos, der Sound insgesamt verwaschen – wirklicher Genuss mag nicht aufkommen.

JBL Go 4

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Für gesprochene Inhalte eignet sich der Go 4 besser. Podcasts und Hörbücher klingen recht natürlich, werden bei hoher Lautstärke aber ebenfalls kratzig und schrill. Für entsprechende Inhalte reicht der Speaker dennoch aus.

Bei den Codecs erwarten uns keine Überraschungen: Der Go 4 unterstützt lediglich den Standard-Codec SBC. Auf einen AUX-Eingang müssen wir verzichten – den erwartet man bei einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher aber auch nicht unbedingt. Ebenfalls fehlt ein integriertes Mikrofon, weshalb der Speaker nicht als Freisprecheinrichtung taugt.

Bedienung und App des JBL Go 4

Am Bedienpanel hat JBL gegenüber dem Vorgänger wenig verändert. Drei Icons auf der Oberseite steuern die Wiedergabe (Play/Pause und Lautstärke). Dass die Buttons haptisch hervorgehoben sind, macht die Bedienung angenehm einfach.

An der Seite befinden sich drei weitere Tasten: zum Ein- und Ausschalten, für den Aufbau einer Bluetooth-Verbindung und für die Auracast-Funktion. Damit lassen sich mehrere JBL-Lautsprecher ohne Umwege koppeln – ein Speaker dient als Quelle und überträgt das Signal an die übrigen. Über die App können wir zwei Go 4 zudem als Stereo-Paar verknüpfen.

Die JBL Portable App lässt sich selbsterklärend bedienen. Neben dem aktuellen Akkustand informiert sie über Firmware-Updates und bietet einen 5-Band-Equalizer mit vier Voreinstellungen. Die Auswirkungen auf den Klang fallen allerdings überschaubar aus.

JBL Go4 Screenshot

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Der Go 4 unterstützt zudem den sogenannten Playtime Boost, der laut JBL den Sound „verstärken" und die Akkulaufzeit verlängern soll. In unserem Test zeigte die Funktion vor allem bei basslastigen Stücken wie „Boom Boom Pow" von Black Eyed Peas Wirkung: Der Go 4 büßt an Bass ein, wodurch der Klang weniger dumpf, aber auch blasser wird.

Der Akku des JBL Go 4

Die geringe Größe hat ihren Preis – nicht nur beim Klang, sondern auch bei der Akkulaufzeit. Mit bis zu 7 Stunden im Standard- und bis zu 9 Stunden im Eco-Modus mit Playtime Boost ist der Go 4 kein Langstreckenläufer. Zudem dauert es per USB-C insgesamt drei Stunden, bis der Akku wieder voll geladen ist.

Eine Ladestandsanzeige am Gehäuse fehlt; die LED zeigt lediglich an, ob der Lautsprecher eingeschaltet ist oder sich im Kopplungsmodus befindet. Immerhin: Gegenüber dem Vorgänger, der nur fünf Stunden durchhielt, ist die Laufzeit eine deutliche Verbesserung.

Was kostet der JBL Go 4?

Der Go 4 bewegt sich mit 35 Euro (Amazon) im mittleren Preissegment für Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Etwas günstiger ist der JLab Pop Party, der dafür aber ohne IP67-Zertifizierung auskommen muss.

Fazit

JBL hat den Mini-Bluetooth-Lautsprecher Go 4 gegenüber dem Vorgänger in vielerlei Hinsicht verbessert, ein großer Wurf ist der Speaker aber nicht. Dafür gibt es bei Klang und Akkulaufzeit zu viel Luft nach oben.

Selbst für einen Speaker dieser Größe fehlt es dem Go 4 an Bass. Der JLab Pop Party zeigt, dass es in dieser Kategorie auch anders geht, ohne dass der Preis an der 100-Euro-Marke kratzt.

Pluspunkte sammelt er mit dank toller Optik, überragender Verarbeitung, App mit Equalizer, dem Auracast-Feature und der Möglichkeit, zwei Lautsprecher als Stereo-Paar zu koppeln. Der Preis von knapp 35 Euro (Amazon) geht für die gebotene Ausstattung voll in Ordnung.

Wer eine günstige Alternative mit besserem Klang sucht und auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, ist mit dem JLab Pop Party gut bedient. Bei größerem Budget empfehlen wir den Teufel Boomster Go oder den Marshall Willen II – beide haben bei Akkulaufzeit und Sound die Nase vorn.

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