Atlus hat einen weiteren Trailer zu Persona 4 Revival veröffentlicht und dieses Mal stehen nicht die Charaktere im Mittelpunkt. Stattdessen präsentiert das Studio fünf neue Features, mit denen sich das Remake spielerisch und inszenatorisch deutlich vom Original abheben soll. Neben vollständig vertonten Events gibt es größere Änderungen am Kampfsystem. Einige davon erinnern an Mechaniken aus […]
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Atlus hat einen weiteren Trailer zu Persona 4 Revival veröffentlicht und dieses Mal stehen nicht die Charaktere im Mittelpunkt. Stattdessen präsentiert das Studio fünf neue Features, mit denen sich das Remake spielerisch und inszenatorisch deutlich vom Original abheben soll. Neben vollständig vertonten Events gibt es größere Änderungen am Kampfsystem. Einige davon erinnern an Mechaniken aus den jüngeren Persona-Spielen, während andere speziell für Persona 4 Revival entwickelt wurden.
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Eine der größten Neuerungen betrifft die Vertonung. Zahlreiche Ereignisse aus dem Alltag in Inaba erhalten für das Remake neu aufgenommene Sprachausgabe. Das gilt nicht nur für Teile der Hauptgeschichte, sondern auch für neu hinzugefügte Social-Link-Events. Atlus möchte dadurch sowohl die Handlung als auch die Beziehungen zu den einzelnen Charakteren stärker inszenieren. Auch musikalisch wird das Remake erweitert. Neben neu arrangierten Versionen bekannter Persona-4-Stücke gibt es vollständig neue Kompositionen von Atlus-Komponist Riyota Kosuka. Für die Gesangsparts zeichnet Shiiori Sasaki verantwortlich.
Die größeren spielerischen Änderungen finden allerdings während der Kämpfe statt. Mit Send Flying können Gegner mit einer Statusveränderung durch einen normalen Angriff zurückgeschleudert werden. Treffen sie dabei auf einen weiteren Shadow, nimmt dieser ebenfalls Schaden und kann zusätzlich mit der jeweiligen Statusveränderung infiziert werden. Die Mechanik funktioniert entsprechend nur bei Kämpfen gegen mehrere Gegner.
Baton Pass und Prime Time verändern die KämpfeEbenfalls neu in Persona 4 Revival ist der aus späteren Serienteilen bekannte Baton Pass. Während eines „1 MORE“ kann der aktuelle Charakter seinen zusätzlichen Zug an einen Verbündeten weitergeben. Dadurch lassen sich unterschiedliche Schwächen der Gegner gezielter ausnutzen und längere Angriffsketten aufbauen. Noch mächtiger fällt das neue Prime-Time-System aus. Sobald die entsprechende Anzeige gefüllt ist, können Spieler eine Reihe unmittelbar aufeinanderfolgender Aktionen ausführen. Während Prime Time fallen sämtliche Kosten für Fähigkeiten weg, gegnerische Resistenzen werden ignoriert und Baton Pass kann frei eingesetzt werden.
Den Abschluss bildet das sogenannte Series Finale, eine besonders starke Attacke, die massiven Schaden verursacht. Damit dürfte Prime Time vor allem in schwierigeren Auseinandersetzungen eine entscheidende Rolle spielen. Die neuen Mechaniken zeigen einmal mehr, dass Atlus Persona 4 nicht lediglich technisch modernisiert. Ähnlich wie bei Persona 3 Reload wird auch das eigentliche Spielsystem an vielen Stellen erweitert und an die moderneren Teile der Reihe angenähert.
Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Darüber hinaus wird das Remake zum Release über Game Pass verfügbar sein.