Vor Beginn der Bundesligasaison stellt die Kickbase-Community ihre Teams zusammen. Welche Schalke-Profis nicht fehlen dürfen.
„Kickbase“ ist das wohl beliebteste Fantasy-Managerspiel in Deutschland. Freunde können sich in Ligen zusammenschließen und auf einem virtuellen Transfermarkt meistbietend Fußballprofis erstehen. Diese werden dann, anhand ihrer Leistung in der Realität, bewertet.
Der FC Schalke 04 geht seit dieser Saison wieder in der Bundesliga an den Start. Diese ist auch der beliebteste Modus in „Kickbase“ und Geld ist notorisch knapp. Zur Einordnung: Je nach Modus starten Manager mit einem Budget von 150–200 Millionen Euro. Am teuersten ist derzeit Bayern-Star Harry Kane mit rund 68,5 Millionen Euro, wobei Manager im Bieterwettkampf in der Regel mehr als den Marktwert berappen müssen. Da benötigen Manager an anderer Stelle günstige Alternativen.
Schalke 04 hat mehrere davon zu bieten. Als Aufsteiger werden die Spieler oft zu niedrigeren Kursen gehandelt als jene, die für Topklubs am Ball sind. Das hat mit dem Punktesystem zu tun.
Kickbase honoriert Schalke-DefensiveDie einfache Rechnung: Wer viele Ballaktionen hat, Tore schießt oder vorlegt, Treffer verhindert oder zu Null spielt, der bekommt viele Punkte. In „Kickbase“ zählt nahezu jede Aktion, je näher zum gegnerischen Tor, desto besser. So gibt es Punkte für erfolgreiche Pässe in der gegnerischen Hälfte, kreierte Großchancen, aber auch Klärungsaktionen oder Rettungstaten auf der eigenen Torlinie. Nahezu jede Aktion wird in Plus- oder Minuspunkte umgerechnet.
Für Schalke gilt beispielsweise: Wer in der Defensive viel zu tun bekommt, der kann auch viele Punkte liefern. Hier kommen drei Spieler, die ihr Geld wert oder noch zu günstig sein könnten, und ein Trio, von dem Manager eher die Finger lassen sollten.
FC Schalke 04: Dieses (günstige) Trio ist vielversprechendNikola Katic: Zentrale Innenverteidiger, 1,94 Meter groß: Katic bringt das Traum-Profil eines Kickbase-Managers mit. Die Logik: Er dürfte oft derjenige sein, der hohe Flanken per Kopf klärt und Punkte einheimst. Zudem strahlt er offensiv nach Standards Gefahr aus und ist immer für ein Kopfballtor gut. Allerdings wird sich zeigen müssen, wie Katic in der Bundesliga am Boden zurechtkommt. Für rund 13,6 Millionen Euro ist der Bosnier jedoch eine solide Wahl.
Eric Junior Dina Ebimbe: Als rechter Schienenspieler kommt Dina Ebimbe mit einem Marktwert von rund 6,7 Millionen Euro daher. Sollte Ebimbe das abrufen, was er kann, und weshalb ihn Eintracht Frankfurt im Sommer 2023 für 6,5 Millionen Euro fest von Paris Saint-Germain geholt hat, dann könnte er mit Kenan Karaman eine starke rechte Seite bilden. Sein aktueller Kickbase-Marktwert wäre dann definitiv zu niedrig.
Junior Adamu: Der Neuzugang kostet derzeit 8,7 Millionen Euro. Da Stürmer in „Kickbase“ traditionell rar gesät und entsprechend umkämpft sind, stellt der Österreicher eine interessante Alternative dar. Allerdings: Je weniger er am Spiel teilnimmt, desto besser muss er scoren, um Punkte zu liefern.

Schalkes Junior Adamu ist ein echter Geheimtipp bei „Kickbase“.© FUNKE Foto Services | KROEGER/RHR-FOTO
FC Schalke 04: Dieses Trio ist schon jetzt zu teuerLoris Karius: Mit 15,6 Millionen Euro müssen Manager eine ganze Stange Geld für den S04-Keeper hinlegen. Das Kalkül: Karius dürfte viel zu tun und demnach viele Gelegenheiten bekommen, sich auszuzeichnen und Punkte zu sammeln. Allerdings: Der beliebte „Zu-Null-Bonus“, den es für ein Spiel ohne Gegentor gibt, wird wohl häufiger wegfallen als noch in der Vorsaison. Zudem sind die Stammkeeper der Mitaufsteiger SC Paderborn (Nahuel Noll, 11,5 Millionen Euro) und SV Elversberg (Nicolas Kristof, 11,8 Millionen Euro), für die eine ähnliche Logik gilt, deutlich günstiger.

Teuer bei „Kickbase“: Schalke-Torwart Loris Karius.© FUNKE Foto Services | KROEGER/RHR-FOTO
Soufiane El-Faouzi: Der Mittelfeldmotor der Knappen lebt in „Kickbase“ davon, dass Schalke das Spiel macht. In der Bundesliga dürfte das eher selten der Fall sein, weshalb El-Faouzi vor allem mit Zweikämpfen und Defensivaktionen punkten dürfte. Für „Kickbase“ ist das ein eher unattraktives Profil, weshalb fast 13,6 Millionen Euro sehr viel Geld sind. Der Maßstab in Sachen „Passmaschine“ ist übrigens seit Jahren Bayerns Joshua Kimmich. Wer an die Schalker glaubt, der könnte in El-Faouzi einen „Mini-Kimmich“ wittern. Die Wette ist, gemessen an ihrer Wahrscheinlichkeit, aber eben ziemlich teuer.
Edin Dzeko: Welche Rolle wird der 40 Jahre alte Bosnier in der Bundesliga noch spielen? Es ist eine Glaubensfrage. Manager müssen derzeit um die 7,4 Millionen Euro aufbringen. Für einen Stürmer, der bei einem Abstiegskandidaten spielt und häufig von der Bank kommen dürfte, ist das eine ganze Stange Geld. Zum Vergleich: Startelfkandidat Adamu ist derzeit nur 1,4 Millionen Euro mehr wert
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