Journalisten und teils auch Mitarbeiter des Weißen Hauses befanden sich laut „Washington Post“ an Bord der alten Air Force One – die als Ablenkungsmanöver diente.
US-Präsident Donald Trump wurde letzten Monat heimlich aus der Türkei ausgeflogen. Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge nutzte er einen Cateringtruck, um sich angesichts einer iranischen Morddrohung verdeckt von der Air Force One auf ein kleineres Flugzeug zu wechseln. Die Aktion soll sich einen Abend nachdem Trump US-Militärschläge gegen den Iran angeordnet hatte – nach...
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US-Präsident Donald Trump wurde letzten Monat heimlich aus der Türkei ausgeflogen. Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge nutzte er einen Cateringtruck, um sich angesichts einer iranischen Morddrohung verdeckt von der Air Force One auf ein kleineres Flugzeug zu wechseln.
Die Aktion soll sich einen Abend nachdem Trump US-Militärschläge gegen den Iran angeordnet hatte – nach gescheiterten Verhandlungen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Krieges – zugetragen haben. Trump, der sich für den NATO-Gipfel in Ankara aufhielt und an Bord einer luxuriösen, von Katar geschenkten Boeing 747-8 in die Türkei gereist war, kündigte in sozialen Medien an, er werde stattdessen die „frühere Air Force One“ benutzen – „aus alter Verbundenheit“.
Nachdem Fernsehkameras Trump dabei filmten, wie er die alte Air Force One vor dem Flug nach Großbritannien bestieg, schlich er sich laut „Washington Post“ – die sich auf einen US-Regierungsbeamten und bestätigendes Material stützt – in einen Cateringtruck, der normalerweise für das Beladen von Bordmahlzeiten zuständig ist, und wurde damit zu einer kleineren Air Force C-32A gebracht.
Air Force One als AblenkungDie Air Force One – mit Medienvertretern und einigen Mitarbeitern des Weißen Hauses an Bord, die glaubten, im selben Flieger wie der Präsident zu sitzen – fungierte dabei als Köder, sagte der Beamte. Einem Medienpoolbericht zufolge wurden Journalisten und Stabsmitglieder angewiesen, die Fensterrollos an Bord des alten Jets geschlossen zu halten.
Bereits im vergangenen Monat hatte die „Times“ berichtet, dass das geschenkte Katari-Flugzeug offenbar nicht über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen verfüge und Sicherheitslücken aufweise.
„Die neue Air Force One ist ein hochmodernes Flugzeug, das mit Sicherheitsprotokollen auf höchstem Niveau ausgestattet wurde, die die Sicherheit des Präsidenten und seiner Mitarbeiter gewährleisten“, erklärte White House Communications Director Steven Cheung gegenüber der „Washington Post“. „Wie der Präsident zuletzt selbst gesagt hat, gibt es viele Feinde Amerikas, die es auf ihn abgesehen haben – und wir nutzen jedes uns zur Verfügung stehende Mittel, um diesen Bedrohungen zu begegnen.“