Die erhoffte Qualifikation für die Champions League hat die SG Flensburg-Handewitt als Tabellendritter der Handball-Bundesliga knapp verpasst. Die Spekulationen, dass Cheftrainer Ales Pajovic, der noch bis 2027 an der Förde unter Vertrag steht, daher seine Koffer packen muss, waren daher zuletzt wieder lauter geworden. Mit Ricardo Costa wurde auch schon ein Nachfolger gehandelt.

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Die erhoffte Qualifikation für die Champions League hat die SG Flensburg-Handewitt als Tabellendritter der Handball-Bundesliga knapp verpasst. Die Spekulationen, dass Cheftrainer Ales Pajovic, der noch bis 2027 an der Förde unter Vertrag steht, daher seine Koffer packen muss, waren daher zuletzt wieder lauter geworden. Mit Ricardo Costa wurde auch schon ein Nachfolger gehandelt.
Unmittelbar nach dem Saisonende der Handball-Bundesliga hatte SG-Sportchef Ljubomir Vranjes bei Instagram eine kritische Aufarbeitung der Spielzeit angekündigt. "Unsere Ansprüche bei der SG Flensburg-Handewitt sind hoch. Deshalb sind wir mit einigen Leistungen und Ergebnissen nicht zufrieden", schrieb der Ex-Profi und löste damit Spekulationen aus, dass es in Flensburg zum Trainer-Knall kommen könnte.
Eine vorzeitige Trennung von Ales Pajovic ist - zumindest für diesen Sommer - aber nach der Saisonanalyse kein Thema. "Er hat einen Vertrag bis 2027, wir werden mit ihm in die nächste Saison gehen", stellte der Beiratsvorsitzende Boy Meesenburg im Gespräch mit der "SHZ" nach. Ob der Übungsleiter darüber hinaus an der Förde bleiben wird, ist nach Angaben des SG-Bosses aber offen.
SG Flensburg-Handewitt lässt Pajovic-Zukunft offen"Entweder verlängert man den Vertrag oder nicht. Das ist ein ganz normaler Abwägungsprozess - wie bei jedem Mitarbeiter, dessen Vertrag ausläuft. Übrigens nicht nur von unserer Seite aus, sondern auch von seiner", äußerte sich Meesenburg zur Zukunft des 47-jährigen Slowenen, der 2025 beim Tabellendritten der abgelaufenen HBL-Spielzeit von Nicolej Krickau übernommen hatte.
Durch das Bekenntnis, mit Pajovic in die neue Saison zu gehen, können die Spekulationen um ein Engagement von Ricardo Costa erst einmal ad acta gelegt werden. Mehrere Online-Portale hatten zuletzt immer wieder berichtet, dass sich die SG Flensburg-Handewitt um eine Verpflichtung des Erfolgstrainers von Sporting aus Lissabon interessiert. Man versuche, den 49-Jährige gemeinsam mit seinen zwei Söhnen nach Deutschland zu holen, hieß es.
Während der Wechsel des 21-jährigen Superjuwels Francisco "Kiko" Costa einem Bericht von "Handballbase" bereits fix ist, sollen sich die Norddeutschen auch um dessen Bruder Martim bemühen. Spätestens 2027 sollen die portugiesischen Nationalspieler von Sporting in die beste Handball-Liga der Welt wechseln. Bestätigt ist der Transfer-Doppelschlag aber noch nicht.
Ob sich die SG Flensburg-Handewitt auch um Papa Ricardo bemühen wird, wenn der Vertrag mit Pajovic nicht verlängert wird, ist noch unklar.
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