Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Ottersberg feiert Richtfest für neues Rettungszentrum am Fährwisch

Дата публикации: 09-08-2026 11:36:46

Mehr als 150 Gäste feiern in Ottersberg das Richtfest für das neue Rettungszentrum am Fährwisch. Feuerwehr und DRK rücken damit enger zusammen. Eine wichtige Frage zur Zukunft des Standorts bleibt spannend.

Основное содержимое страницы с новостью.

Großer Andrang beim Richtfest des neuen Rettungszentrums am Fährwisch in Ottersberg: Mehr als 150 Gäste aus Politik, Feuerwehr, DRK, Polizei und Wirtschaft verfolgten den Richtspruch auf der Baustelle des künftigen gemeinsamen Standorts.

Großer Andrang beim Richtfest des neuen Rettungszentrums am Fährwisch in Ottersberg: Mehr als 150 Gäste aus Politik, Feuerwehr, DRK, Polizei und Wirtschaft verfolgten den Richtspruch auf der Baustelle des künftigen gemeinsamen Standorts. FOCKE STRANGMANN

Mit dem Richtfest für das neue Rettungszentrum am Fährwisch hat der Flecken Ottersberg am ehemaligen Parkplatz des Sportzentrums ein Projekt gefeiert, das für die Sicherheitsstruktur der Gemeinde von zentraler Bedeutung ist. Weit mehr als 150 Gäste aus Politik, Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Polizei, Verwaltung und Wirtschaft kamen am Freitagnachmittag zusammen, um den Baufortschritt des gemeinsamen Standorts von Feuerwehr und DRK zu würdigen.

Ein Meilenstein am Fährwisch

Entsprechend groß war der Andrang auf dem Areal, entsprechend spürbar aber auch die Erleichterung darüber, dass nach jahrelanger Planung, intensiven Abstimmungen und mancher Herausforderung auf der Baustelle nun ein sichtbarer Meilenstein erreicht worden ist. Das neue Rettungszentrum gilt als eines der wichtigsten kommunalen Bauvorhaben der vergangenen Jahre in Ottersberg. Insgesamt entstehen dort 1250 Quadratmeter Nutzfläche, davon 900 Quadratmeter für die Feuerwehr und 350 Quadratmeter für das DRK.

Das Investitionsvolumen liegt nach Angaben der Verantwortlichen bei rund fünf Millionen Euro. Nach aktuellem Stand bewegt sich das Projekt damit im vorgesehenen Kostenrahmen. Für die Feuerwehr sind demnach rund 3,4 Millionen Euro eingeplant, für das DRK 1,6 Millionen Euro. Bis auf wenige Ausbau- und Lieferaufträge seien bereits alle Firmen beauftragt worden. Insgesamt sind elf Unternehmen an dem Bau beteiligt. Bis zur endgültigen Fertigstellung soll es laut Bauamt noch rund ein Jahr dauern.

Fünf Millionen Euro für mehr Sicherheit

Bürgermeister Tim Willy Weber sprach beim Richtfest von einem "großen Tag" für Ottersberg und erinnerte daran, wie lang der Weg bis zu diesem Moment gewesen ist. Bereits 2014 habe die Feuerwehr ein neues Gerätehaus gefordert. Doch bis aus dem Wunsch ein konkretes Bauprojekt werden konnte, vergingen viele Jahre. Fragen des Standorts, der Flächenaufteilung und der gemeinsamen Nutzung mussten abgestimmt, unterschiedliche Interessen zusammengeführt und politische Entscheidungen vorbereitet werden. "Mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro ist dies ein bedeutendes Projekt für unsere Gemeinde", sagte Weber.

Zugleich machte er deutlich, dass das neue Zentrum weit über einen reinen Neubau hinausgeht. Es stärke den gesamten Blaulichtbereich in Ottersberg, der gerade bei Großbränden und Starkregenereignissen seine Leistungsfähigkeit immer wieder unter Beweis stelle. Dass Feuerwehr und DRK am Fährwisch künftig unter einem Dach arbeiten, ist ein wesentlicher Kern des Konzepts. Beide bisherigen Gebäude entsprechen nach Einschätzung der Gemeinde schon länger nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Gemeinsamer Standort für Blaulichtkräfte

Genannt werden unter anderem fehlende Flächen, unzureichende Umkleidemöglichkeiten, nicht mehr zeitgemäße Raumzuschnitte, Sicherheitsabstände und die notwendige Schwarz-Weiß-Trennung. Auch für Mannschaftsräume und die Jugendarbeit der Feuerwehr reichen die bisherigen Verhältnisse nicht mehr aus. Der Neubau soll diese Defizite beheben und zugleich die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen weiter verbessern.

Im Inneren des neuen Rettungszentrums am Fährwisch in Ottersberg entstehen moderne Räume für Feuerwehr und DRK unter einem gemeinsamen Dach.

Im Inneren des neuen Rettungszentrums am Fährwisch in Ottersberg entstehen moderne Räume für Feuerwehr und DRK unter einem gemeinsamen Dach.

Foto: FOCKE STRANGMANN

Landrat Peter Bohlmann hob derweil in seinem Grußwort die Bedeutung des Vorhabens für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz hervor. Der Landkreis Verden sei Träger des Rettungsdienstes und arbeite dabei seit Jahrzehnten erfolgreich mit dem DRK zusammen. Mit Blick auf bundesweite Debatten über Zuständigkeiten bezog Bohlmann klar Stellung. "Rettungsdienst ist mehr als Krankentransport – er ist Teil des Katastrophenschutzes und gehört in kommunale Hand", sagte der Landrat.

Von besonderer Tragweite

Zugleich würdigte Bohlmann den Standort am Fährwisch als besondere Lösung, weil dort Sport, Schwimmen und Rettungsdienste räumlich zusammenrückten und sich ein zentraler Ort für öffentliche Infrastruktur entwickle. Auch aus Sicht des DRK ist das Projekt von besonderer Tragweite. Jörg Bergmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Verden, sprach von einem außergewöhnlichen Vorhaben, das selbst in seiner langjährigen Tätigkeit Seltenheitswert habe. "In meinen 35 Jahren beim Roten Kreuz habe ich ein solches Gemeinschaftsprojekt noch nicht erlebt", sagte Bergmann.

Der Neubau sei das Ergebnis einer langen Entwicklung, in der das DRK vielfach mit Übergangs- und Notlösungen habe arbeiten müssen. Umso größer sei nun die Freude über einen modernen und gut sichtbaren Standort, der ein deutliches Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes in Ottersberg setze. Bergmann sprach in diesem Zusammenhang von einem starken Bekenntnis zum Standort und zur engen Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen.

Langer Weg bis zum Richtfest

Der Weg bis zum Richtfest verlief allerdings nicht ohne Hürden. Der Planungsprozess für das Rettungszentrum begann bereits im Januar 2021. Seitdem mussten nicht nur planerische und politische Fragen geklärt werden, sondern auch bauliche und naturräumliche Herausforderungen. So wird das Gebäude zum Beispiel auf Pfählen gegründet.

Hinzu kamen Schwierigkeiten während der Bauphase selbst. Eine besondere Belastung war nach Angaben der Verantwortlichen der lange Winter. Von Anfang Januar bis Ende Februar konnten auf der Baustelle keine Arbeiten stattfinden. Erschwert wurde der Baufortschritt außerdem durch Verzögerungen bei der Fertigung der Betontragstützen.

Zur Startseite

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Großes Fest am 1. August: 125 Jahre DRK Dillingen – so wird das Jubiläum gefeiert013.2827-07-2026
2МЧС России построит крупный спасательный центр в Крыму0506-07-2026
3Собянин: более 90% москвичей довольны работой скорой помощи0024-10-2019
4В центре Мариуполя юнармейцы развернули 80-метровую Георгиевскую ленту0013-05-2025
5Пожарные, спасатели, судоводители: свыше 21 тысячи специалистов подготовил столичный учебно-методический центр в 2025 году018.0728-02-2026
6В Ялту прибыли первые спасатели из Донского спасательного центра МЧС0018-06-2021
7Костромские пожарные получили новые автомобили5718-07-2026
8Около 100 тыс. человек посетили мероприятия в честь Дня флага России на ВДНХ0024-08-2019
9Центр реабилитации и восстановительной медицины ФМБА России открылся в Мурманске0003-03-2021
10Российские спасатели отмечают свой профессиональный праздник0027-12-2019

Классификация: Санкт Петербург. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.84. Источник: www.weser-kurier.de.