Neuer E-Ladepark mit sechs Schnellladesäulen nahe der A1 in Wildeshausen eröffnet: Rund 1,5 Millionen Euro hat die Projektgesellschaft investiert. Der Bau war herausfordernd.
Neuer E-Ladepark mit sechs Schnellladesäulen nahe der A1 in Wildeshausen eröffnet: Rund 1,5 Millionen Euro hat die Projektgesellschaft investiert. Der Bau war herausfordernd.
Neuer E-Ladepark an der Delmenhorster Straße in Wildeshausen (von links): Sabrina Becker mit Paul, Thomas Becker, Malte Becker (alle Verpächter der Fläche), Landrat Christian Pundt, Gero Kriete und Arne Bretschneider (beide EWE Go Hochtief). Jana Budde
Zwölf Schnellladepunkte an sechs 400-kW-Säulen: Das bietet der neue E-Ladepark an der Delmenhorster Straße in Wildeshausen. Etwa 1,5 Millionen Euro hat die Projektgesellschaft EWE Go Hochtief dafür investiert. „Die Säulen wurden erst kurz vor Baustart auf den Weg gebracht“, betonte Gero Kriete (Projektgesellschaft) bei der offiziellen Eröffnung am Freitag. Der Standort sei durch die Anbindung an die A1 und die B213 optimal.
Lob für Nachnutzung„Es ist eine super Nachnutzung für das Gelände“, bekräftigte Landrat Christian Pundt. „Hier kann man gut Pause machen.“ Die Nähe zum Kreishaus freut ihn besonders. Auch die Verpächter-Familie – vor Ort waren Thomas, Malte und Sabrina Becker mit Sohn Paul – freut sich über die sinnvolle Nutzung der Fläche.
Der Ladepark ist Teil des Deutschlandnetzes, das das Bundesministerium Digitales und Verkehr gestartet hat. Dafür hat es Regionen ausgemacht, in denen noch Löcher im Schnellladenetz bestehen – darunter die Kreisstadt. Die Projektgesellschaft erhielt den Zuschlag für die Region Nord-West, zu der Wildeshausen gehört. Einen Teil der Investition erstattet der Bund.
An dem sogenannten „L-Standort“ gibt es Snackautomaten, eine automatisierte Toilette und eine Überdachung. Das soll zum einen die Aufenthaltsqualität steigern, zum anderen produziert das aus PV-Modulen bestehende Dach zugleich nachhaltigen Strom. Die Kosten hingen auch mit der im hinteren Teil befindlichen Trafostation zusammen, die allein etwa 300.000 Euro koste, so Kriete. Sie wandelt den Strom aus dem Mittelspannungsnetz in Niederspannung um.
Aufwändiger BauDer Bau sei recht aufwändig gewesen: Es habe eine spezielle Entwässerung gebraucht, außerdem sei das Gelände eine ehemalige Haushaltsmülldeponie, sagt Arne Bretschneider (Projektgesellschaft und Bauleiter). Daher sei ein kompletter Bodenaustausch notwendig gewesen.
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