Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Wirbel um Ritterhuder Garten: Gemeindepläne für Grün umstritten

Дата публикации: 10-08-2026 03:00:00

Ritterhude besitzt rund 80 Wohnungen. Zwölf davon liegen an der Ringstraße. Warum die Gemeinde dort den Garten umgestaltet und weshalb das nicht bei jedem für Begeisterung sorgt.

Основное содержимое страницы с новостью.

Einstige Bewohner der gemeindeeigenen Wohnungen bauten sich Häuschen in ihrem Gartenanteil. Die Gemeinde betrachtet sie als gefährlich, alt und abgängig. Sie werden abgerissen.

Einstige Bewohner der gemeindeeigenen Wohnungen bauten sich Häuschen in ihrem Gartenanteil. Die Gemeinde betrachtet sie als gefährlich, alt und abgängig. Sie werden abgerissen. Brigitte Lange

Direkt an der Grenze zu Bremen, dort, wo Pellens Park für Schatten sorgt, besitzt die Gemeinde Ritterhude drei Mehrparteienhäuser an der Ringstraße. Bis auf die nahe gelegene Bahntrasse ist es eine idyllische Lage. Für einige Ritterhuder hat sich nun allerdings ein Schatten über dieses Paradies gelegt. Mit Schrecken berichten sie der Redaktion, dass die Gemeinde vorhabe, die zu den Häusern gehörenden Gärten in eine Rasenwüste umzuwandeln. Unter anderem wiesen sie auf die Insekten hin, die dort zu beobachten seien und dann verschwänden. Begründet worden sei dies ihnen gegenüber mit der einfacheren Pflege und dem dadurch gesparten Geld, erfährt die Redaktion. Es klingt nach Tabula rasa. Die Gemeindeverwaltung kann die Aufregung nicht verstehen. "Wir machen eine echt tolle Verbesserung", sagt der zuständige Sachgebietsleiter Rainer Horstmann auf Nachfrage.

"Die drei Häuser sind etwa in den 1960er-Jahren gebaut worden", schätzt er. Je Haus gebe es vier Wohneinheiten mit zwei bis drei Zimmern. Zwei im Erdgeschoss, zwei unterm Dach. Insgesamt 80 Wohnungen habe die Gemeinde noch in ihrem Eigentum. Sie will bezahlbaren Wohnraum vorhalten.

Altverträge mit Gartenanteil

Vor einer ganzen Reihe von Jahren investierte die Kommune in die Dämmung der Außenwände und der Dächer der drei Häuser an der Ringstraße. Dieses Mal hat sie die Grünfläche im Blick, die sich gleich einem Schlauch an der Rückseite der Gebäude entlangzieht. Ein parzellierter Schlauch, denn früher hatte die Gemeinde die Wohnungen inklusive Gartenanteil vermietet. Entsprechend hätten die Mieter ihr Stück Grün abgegrenzt, es genutzt, sich darin eingerichtet. Sie seien Selbstversorger gewesen und hätten ihre Gerätschaften in Gartenhäusern aufbewahrt.

"Heute gibt es nur noch einen Mieter mit einem solchen Altvertrag", sagt Horstmann. Alle neueren Mietverträge hätten diesen Zusatz nicht mehr. Damit stehe das Grün nun allen zur Verfügung. Nur: Die alte Gliederung existiert noch. Horstmann fürchtet, dass dies die Bewohner aus dem Garten fernhalte, weil sie glaubten, die kleinen Flächen nicht betreten zu dürfen. Tatsächlich finden sich an diesem sonnig-heißen Tag weder Erwachsene noch Kinder auf dem Grundstück.

Warum der Redaktion berichtet wurde, dass alle Bäume und Sträucher für einheitliche Grasflächen verschwinden müssten, kann er sich nicht erklären. Denn dem sei mitnichten so. Dabei, so findet er, habe die Gemeinde die Hausbewohner gut informiert. Er verweist auf ein Infoschreiben, das an alle betroffenen Haushalte gegangen ist. In die Umgestaltungspläne selbst habe die Gemeinde die Bewohner aber nicht einbezogen, räumt er gegenüber der Redaktion ein.

Beim Gang durch den Garten betont der Sachgebietsleiter nun: "Markante Bäume bleiben stehen." Auch die hoch gewachsenen Büsche und Bäume an der hinteren Grundstücksgrenze sollen nicht beseitigt werden. Im Gegenteil. Lücken, die dort entstünden, werden laut Plan mit heimischen Pflanzen aufgefüllt. Die Hecken, die den Garten zu den Parkplätzen an der Vorderseite der Häuser und der Straße abschirmen, blieben ebenfalls erhalten, so Horstmann. Verschwinden werden dagegen alle Bäume, die einen Abstand von vier bis fünf Metern zu den Häusern unterschreiten. Sie könnten die Bausubstanz beschädigen, sagt er.

Nur der Eingang zu diesem Schuppen ist zwischen dem Grün der Pflanzen als dunkles Loch noch zu erkennen.

Nur der Eingang zu diesem Schuppen ist zwischen dem Grün der Pflanzen als dunkles Loch noch zu erkennen.

Foto: Brigitte Lange

Auch die Zäune Marke Eigenbau, die die Fläche in schmale Streifen untergliedern, werden in den kommenden Tagen und Wochen entfernt. Mit ihnen verschwinden die Pflanzen, die sich entlang dieser Einfriedungen ausgesät haben und zu Hecken herangewachsen sind. Darunter viele junge Ahorne. Als Nächstes sollen dann die sechs bis sieben Schuppen zurückgebaut werden, die an der hinteren Grundstücksgrenze einst von ehemaligen Bewohnern errichtet wurden. Einer davon ist so überwuchert, dass nur der Eingang als dunkles Loch im lebendigen Grün zu erkennen ist. "Sie sind alt und abgängig", lautet Horstmanns Urteil. Es regne hinein. Er spricht von Einsturzgefahr und verweist auf Unterhaltungskosten.

Sind die Gartenhäuser fort, würden die alten Betonplatten, auf denen sie standen, entsorgt. Anschließend werde die Fläche geebnet und neu angesät. Das soll das Mähen mit dem Aufsitzrasenmäher ermöglichen. Regulärer Rasen werde angelegt. Ob eventuell Kräuterrasen geplant sei? Horstmann geht nicht davon aus. Die Fläche sei schließlich als Aufenthaltsbereich für die Mieter gedacht.

Im letzten Schritt werden zwei Schuppen für Fahrräder zwischen den Häusern an der vorderen Grundstücksgrenze errichtet. Die Mülltonnen sollen dort ebenfalls ihren Platz bekommen. "Ich finde, das ist eine richtig gute Sache, die wir hier machen", sagt Rainer Horstmann. Die Planung dafür reiche tatsächlich drei bis vier Jahre zurück. Die Umsetzung habe nur verschoben werden müssen. Wie viel Geld für die Maßnahme eingeplant ist, kann Rainer Horstmann aus dem Stand der Redaktion nicht sagen.

Dass es bei der Umgestaltung letztlich auch um das Einsparen von Kosten geht, bestätigt er auf Nachfrage. Der Wohnraum, den die Gemeinde in diesen Häusern den Menschen zur Verfügung stellt, solle schließlich in vielen Jahren noch bezahlbar sein: "Wir wollen guten und günstigen Wohnraum schaffen", betont der Sachgebietsleiter.

Zur Startseite

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1BUND Bremen gibt Tipps für die Begrünung ehemaliger Schottergärten07.8407-08-2026
2В Пензе продолжается обновление дворовых территорий0527-06-2026
3Почти 50 аварийных жилых домов снесут в Сургутском районе до конца года0025-11-2020
4Около 5 тыс. дворов в Приморье нуждаются в благоустройстве0009-09-2021
5Спецкомиссия решит вопрос о восстановлении дома в Зеленодольске, где произошел взрыв0029-03-2021
6Как жители и депутат вместе решили проблему в Липецке07.5630-07-2026
7Почти 60 обманутых дольщиков в Югре получат жилье в доме, сдачу которого ждали два года0017-03-2021
8Около 190 дольщикам в Череповце требуется 90 млн рублей на достройку жилищного комплекса0025-11-2021
9«Наши дворы»: в Ярославской области масштабно обновляют городские пространства5520-07-2026
10Комфортная среда в ЛНР: работы идут в 17 округах — Пасечник012.4931-07-2026

Классификация: Недвижимость. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 11.58. Источник: www.weser-kurier.de.