Mikel Merino ist der „Super-Joker“ der Fußball-WM 2026. Bei Podcaster und WM-Enthusiast Micky Beisenherz hat der spanische Mittelfeldstar „in seiner ganzen Merinohaftigkeit“ allerdings keine Begeisterung ausgelöst.
Mikel Merino ist der „Super-Joker“ der Fußball-WM 2026. Bei Podcaster und WM-Enthusiast Micky Beisenherz hat der spanische Mittelfeldstar „in seiner ganzen Merinohaftigkeit“ allerdings keine Begeisterung ausgelöst.
Micky Beisenherz drückt im WM-Halbfinale der Spanier dem Gegner Frankreich fest die Daumen. Die spanische Mannschaft nannte der Autor, Moderator und Fußball-Fan „so langweilig, dass ich über die Langeweile vergessen habe, Cucurella zu hassen“.
Im Podcast „Fußball MML“ steigerte sich der 49-Jährige in einen hochkomischen Rant hinein.
Mehr noch als Verteidiger Marc Cucurella, der bei deutschen Fans wegen eines nicht geahndeten Handspiels im EM-Viertelfinale 2024 nicht ganz so beliebt ist, stört sich Beisenherz an einem anderen spanischen WM-Star: Mittelfeldspieler Mikel Merino, der zuletzt zweimal nach seiner Einwechslung spielentscheidend traf.
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„Der ganze Mikel Merino an sich, in seiner ganzen Merinohaftigkeit, ist sinnbildlich für das, was Spanien uns wieder einmal während dieses Turniers bietet“, schimpft Beisenherz im Podcast. „Dieser Mensch ist furzlangweilig. Du siehst ihn, du hast ihn sofort wieder vergessen.“
Die gesamte Mannschaft von Spanien sei „todlangweilig“. Natürlich sei sie „sehr, sehr gut, sehr effizient, da gibt es nichts dran zu meckern“.
Beisenherz kommt da ein Auto-Vergleich in den Sinn: „Es ist aber halt wie der Golf 6, wo du sagst: Da wackelt nichts, da klemmt nichts, es fährt sauber durch, da kommst du ans Ziel, aber schön ist die Fahrt natürlich nicht.“
Das sei zu Zeiten eines Sergio Ramos, David Villa oder Andrés Iniesta noch anders gewesen. Auch diese Mannschaft habe es verstanden, den Gegner nicht an den Ball kommen zu lassen: „Den nervigen Teil haben sie sich bewahrt, aber der schöne Teil, das, was Iniesta in den spanischen Fußball gebracht hat, der ist weg.“
Von Jens Szameit