Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni bricht nach der Niederlage im WM-Finale eine Pressekonferenz unter Tränen ab. „Es tut mir in der Seele weh”, so Scaloni.
Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni bricht nach der Niederlage im WM-Finale eine Pressekonferenz unter Tränen ab. „Es tut mir in der Seele weh”, so Scaloni.
Mit den Worten „Es tut mir sehr leid“ verlässt der Coach daraufhin weinend die Bühne. Die anwesenden Journalisten spenden ihm aufmunternden Applaus. Argentinien verlor das Finale der Fußball-WM gegen Spanien mit 0:1 in der Verlängerung.
Während der Pressekonferenz nach dem Spiel bedankt sich Scaloni zunächst bei seinen Spielern und den Fans. Der Nationaltrainer räumt ein, dass Spanien trotz der knappen Niederlage der verdiente Sieger war. „Wir sind traurig, weil wir den Pokal nicht mit nach Hause nehmen konnten“, sagt er. „Sie waren der verdiente Sieger. Das ist die Realität. Das müssen wir anerkennen.“
Sein größtes Lob reserviert Scaloni für den 39-jährigen Kapitän Lionel Messi, der nach dem Brasilianer Cafu erst der zweite Spieler ist, der in drei WM-Endspielen stand. „Er ist der beste Fußballer, der jemals einen Fußballplatz betreten hat“, sagt Scaloni über Messi. „Daran wird sich nichts ändern.“
Auf die Frage nach seiner eigenen Zukunft wird Scaloni sichtlich emotional und sagt, es sei ein Traum gewesen, Argentinien zu führen. Er deutet an, dass er Zeit brauche, um darüber nachzudenken, wie es weitergehe. „Wir haben bis zum allerletzten Moment versucht, alles zu geben“, sagt Scaloni mit brüchiger Stimme. „Ich denke, es ist fair, dass ich mir etwas Zeit nehme und darüber nachdenke.“