Robbie Williams überrascht nach dem WM-Finale die Moderatoren bei MagentaTV. Der Sänger taucht plötzlich hinter den Kameras auf, gesellt sich zu den Experten und liefert seine Einschätzung zum Spiel.
Robbie Williams überrascht nach dem WM-Finale die Moderatoren bei MagentaTV. Der Sänger taucht plötzlich hinter den Kameras auf, gesellt sich zu den Experten und liefert seine Einschätzung zum Spiel.
Im Gespräch mit der Runde um Thomas Müller und Jürgen Klopp sagt er, Spanien habe sich den Titel insgesamt verdient. Die Mannschaft habe vom ersten Moment an das Spiel bestimmt, viel Ballbesitz gehabt und die klareren Offensivaktionen gezeigt. Argentinien hingegen sei im Finale aus seiner Sicht kaum zur Geltung gekommen.
Williams bezeichnet das Endspiel als ungewöhnlich: „Es war ein komisches Spiel. Es war kein frei laufendes, schönes Spiel, aber das Finale ist auch nur sehr selten so.“ Trotz des besonderen Charakters des Spiels habe Spanien das Geschehen kontrolliert und deshalb am Ende verdient gewonnen.
Der Popstar spricht auch die emotionale Szene um Lionel Messi an, der nach dem Spiel in Tränen zu sehen war. Für Williams wirkt es so, als könnte es der letzte Auftritt des Argentiniers auf der internationalen Bühne gewesen sein. „Es war sehr emotional, ihn ganz zum Schluss so zu sehen“, sagt Williams. Gleichzeitig nennt er Messi den besten Spieler überhaupt und schließt weitere Turniere des Superstars nicht völlig aus.
Williams blickt sehr positiv auf seinen eigenen Auftritt im Finale zurück. Es sei etwas Besonderes, mit 52 Jahren noch zu solchen Veranstaltungen eingeladen zu werden. Das Turnier sei für ihn persönlich sogar das Lieblings-WM-Turnier gewesen. Ein wichtiger Grund dafür sei, dass sich seine älteste Tochter während der Weltmeisterschaft in den Fußball verliebt habe. Sie hätten zusammen jedes Spiel geschaut.
Besonders ausführlich wurde Williams, als es um die englische Nationalmannschaft unter dem deutschem Trainer Thomas Tuchel ging. Er attestierte dem Team zwar eine starke Leistung und betonte, England verfüge über herausragende Spieler.
Das eigentliche Problem liege aus seiner Sicht aber nicht im Technischen, sondern im mentalen Bereich: „Ich glaube, wir haben ein psychologisches Problem. Ich glaube nicht, dass wir ein technisches Problem haben. Wir haben großartige Spieler.“
Seiner Ansicht nach herrsche eine Haltung vor, die Menschen eher davon abhalte, offen an den eigenen Erfolg zu glauben. „Jude Bellingham steht stolz und selbstbewusst vorne und sagt: ‚Ich kann das, gebt mir den Ball.‘ Und jeder in England versucht, ihn kleinzumachen. Ich glaube, das ist ein englisches Psychologie-Problem.“
Zum Abschluss seines Auftritts versucht Williams schließlich noch, Jürgen Klopp das Amt des Bundestrainers schmackhaft zu machen. Er habe gehört, dass Deutschland einen „charismatischen Anführer, der ein Gewinner ist“ brauche.
Kurz zuvor hatte Klopp selbst verraten, dass er unmittelbar vor der Übernahme eines Trainerpostens stehe.
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