Vor wenigen Tagen gab der italienische Biathlet Tommaso Giacomel via Instagram bekannt, sich bei einem Sturz während einer Trainingseinheit auf dem Rad an der Schulter verletzt zu haben. Nun steht die bittere Diagnose fest.

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Vor wenigen Tagen gab der italienische Biathlet Tommaso Giacomel via Instagram bekannt, sich bei einem Sturz während einer Trainingseinheit auf dem Rad an der Schulter verletzt zu haben. Nun steht die bittere Diagnose fest.
Am Mittwochmorgen bestätigte der italienische Wintersportverband FISI in einer Mitteilung, dass eine bei dem 26-Jährigen durchgeführte MRT-Untersuchung eine Luxation des linken Schultergelenks ergeben habe.
Die Folge: Pechvogel Giacomel wird zum wiederholten Male monatelang ausfallen.
Nach Verbandsangaben wird der Skijäger noch am Mittwoch das Krankenhaus IRCCS Ospedale Galeazzi in Mailand aufsuchen, wo "die medizinische Kommission der FISI die bisherigen Untersuchungsergebnisse sichten und gemeinsam mit dem Athleten sowie dessen Betreuerteam das optimale Rehabilitationsprogramm für seine Rückkehr in den Sport festlegen wird."
Riesenschock bei olympischem Biathlon-RennenKurz nach dem folgenschweren Sturz hatte Giacomel ein Bild von sich aus dem Krankenwagen gepostet. Sein beigefügter Kommentar ließ tief blicken.
"2026 liefert weiter. Ich bin heute im Training auf Moos ausgerutscht und habe mir die linke Schulter ausgekugelt. Mir reicht es mit dem Scheiß", ließ er seinem Frust freien Lauf.
Zu Jahresbeginn hatte Giacomel bereits einen riesigen Schock erlitten, als er bei den Olympischen Winterspielen in seiner Heimat im Massenstart als Führender zusammenbrach. Später wurde ein Herzfehler diagnostiziert, eine OP war unumgänglich.
Wie schwierig der Rückschlag für ihn zu verarbeiten war, verriet der Biathlet später in einem Interview. "Ich hatte Angst, als ich angehalten bin. Ich habe die Skier abgenommen und mich hingesetzt. Ich habe viele Leute um mich herum gesehen, die sehr große Angst hatten. Dann habe ich auch Angst bekommen. Es war eine neue Erfahrung", so Giacomel.
Jetzt beginnt die Reha-Phase erneut, diesmal ist der Weg zurück indes nicht ganz so lang. Dennoch dürfte der eine oder andere Monat vergehen, ehe Giacomel wieder bei 100 Prozent angekommen ist.
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