Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Smart-Meter: 10 Jahre dauert es, bis die Solaranlage sich rechnet

Дата публикации: 11-07-2026 06:29:00

Das Smart-Meter-Rollout soll jetzt schon zwei Jahre früher beendet sein. Verbraucher können dabei Geld sparen.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die Regierung zieht beim Smart-Meter-Ausbau das Tempo an. Für Verbraucher ergeben sich Chancen. Die Technologie kann viel Geld einsparen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Amortisierung nach zehn Jahren
  2. Deutlicher Zubau bei Batteriespeichern
  3. Smart-Meter sollen Billigstromphasen nutzen
  4. Dezentrale Energie soll Milliarden sparen
  5. Laufender Betrieb für Smart-Meter kostet extra
  6. Smart-Meter-Preise unterliegen Obergrenze
  7. Smart-Meter-Rollout bis 2030

Smart-Meter sollen grundsätzlich den Stromverbrauch messen und können in Kombination mit spezieller Technik den eigenen Verbrauch optimieren. Wie viel das ist, ist hochindividuell. Eine Beispielfamilie zeigt, wie es laufen kann:

  • Die Familie hat üblicherweise eine Stromrechnung von etwa 2365 Euro. Sie kauft eine Solaranlage plus Stromspeicher, was ihre Jahresrechnung auf 163 Euro senkt. Sie kann den selbst erzeugten Strom nutzen, anstatt teuer zuzukaufen. Im Vergleich zum konventionellen Tarif spart wie Familie pro Jahr 2000 Euro.
  • Die Kosten für die Anschaffung einer PV-Anlage plus Speicher können je nach Anbieter, Modell und Aufwand stark schwanken, aber für das Beispiel gehen wir von 20.000 Euro aus.

In dem Fall hätte sie die Kosten nach zehn Jahren raus, wenn die jährliche Ersparnis konstant bleibt. Neben dem Smart-Meter benötigen Verbraucher eine spezielle Steuerungseinheit, die die Daten des Smart-Meters ausliest und mit dem Netz kommunizieren kann. Im Zusammenspiel reagiert die Technologie auf Preissignale und kann entscheiden, wann Solarstrom vom Dach verwendet werden soll, wann Strom aus dem Netz, oder wann die Batterie geladen werden soll.

Ohne Smart-Meter geht Energiewende „mit angezogener Handbremse“

Aktuelle Zahlen zeigen, dass immer mehr Verbraucher diese Kostenersparnis ausnutzen wollen. Im März 2026 hat Deutschland einen neuen Allzeitrekord beim Batteriezubau erreicht. Der betrug monatlich 1099 Megawattstunden – damit kratzt die gesamte installierte Batteriekapazität an der 30-Gigawattstunden-Marke. 75 Prozent davon entfallen auf private Heimspeicher.

Laut dem Energieunternehmen 1Komma5° liegt das unter anderem am Irankrieg und der Energiekrise, die die Sperrung der Straße von Hormus ausgelöst hat.

„Mit Beginn des Iran-Kriegs und den darauffolgenden Preissprüngen bei fossilen Energien ist das Interesse an Unabhängigkeit wieder gestiegen“, erklärt Jannik Schall, Mitbegründer von 1Komma5°. „Wer sich vor den Preisschocks der fossilen Märkte schützen will, setzt auf die Kombination aus Steuerung und Speicher.“

Dahinter steckt die einfache Idee, dass Haushalte vor Kostensprüngen geschützt sein wollen, indem sie sich weiter von Energieträgern wie Gas und Öl abkoppeln.

Die Nachfrage nach Solaranlagen plus Speicher bei dem Energieunternehmen habe sich schon im März, verglichen mit dem Vormonat, verdoppelt. Das große Aber: Die vielen zugebauten Batterien können ihr volles Potenzial noch nicht nutzen.

„Solange wir diese Speichermengen nicht durch einen flächendeckenden Rollout von Smart-Metern und intelligenter Steuerung vernetzen, fahren wir die Energiewende mit angezogener Handbremse.“ - Jannik Schall

Verbraucher nutzen billige Strom-Phasen aus

Im besten Fall kann am Mittag erzeugter Solarstrom in einen Batteriespeicher fließen und erst am Abend selbst verbraucht werden, wenn der Strom sonst teurer wäre.

Alternativ könnten Verbraucher den Strom zu Zeiten hoher Nachfrage (und damit hoher Preise) ins Netz verkaufen und daran bares Geld verdienen.

„Wenn wir vorhandene Flexibilitäten intelligent nutzen, verschenken wir automatisch weniger günstigen Strom ins Ausland. Dann brauchen wir auch weniger teure fossile Energien und reduzieren den Netzausbau. Das macht Strom für alle günstiger, nicht nur für Solaranlagenbesitzer“, sagt 1Komma5° auf Anfrage von FOCUS online.

255 Milliarden Euro Ersparnis durch flexibles Stromnetz

Für die Gesamtwirtschaft kann das Ersparnisse in Milliardenhöhe bedeuten. Einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge sollen dezentrale Energielösungen bis 2045 einen wirtschaftlichen Mehrwert von 185 bis 255 Milliarden Euro für das deutsche Energiesystem erwirken.

Wie das funktionieren kann, zeigt die Hitzewelle von Ende Juni. Der Strompreis stieg in den Abendstunden drastisch, weil viele Verbraucher ihre Klimaanlagen und Ventilatoren angeworfen haben. Tagsüber konnte Solarenergie die erhöhte Nachfrage teilweise decken, aber sobald die Sonne unterging, gab es nicht genügend intelligente Stromspeicher, die angesammelte Solarenergie ins Stromnetz abgegeben hatten.

Die Rechnung ist einfach: Mehr Smart-Meter plus Stromspeicher würden dafür sorgen, dass mehr Solarstrom in Batterien landet. Sobald es Abend wird, geben sie ihren Strom entweder ins Netz oder die Verbraucher nutzen sie, um ihre Klimaanlagen zu versorgen. Weniger Bedarf im Netz ergibt niedrigere Preise für alle anderen.

Obergrenzen gelten nicht immer

Diese Grenzen gelten rückwirkend zum 1. Januar 2025. Der zuständige Messstellenbetreiber muss sie zwingend einhalten, wenn ein intelligentes Messsystem eingebaut ist. Achtung: Die Obergrenzen gelten nur für den verpflichtenden Einbau oder den freiwilligen Einbau durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber.

„Möchte der Verbraucher einen freiwilligen Einbau bei einem Messstellenbetreiber außerhalb der Grundzuständigkeit vornehmen, so gilt für den Messstellenbetrieb der ausgehandelte Preis mit dem wettbewerblichen Messstellenbetreiber“, erklärt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Preise bei Smart-Meter können deutlich variieren

Verbraucher können mittlerweile auch selbst beim Messstellenbetreiber den Einbau eines Smart-Meters verlangen. Dann wird es aber eine Zusatzleistung, für die ein zusätzliches Entgelt anfallen kann.

„Als angemessenes Entgelt für den Einbau auf Kundenwunsch wird im Gesetz ein einmaliger Betrag von 100 Euro und (bei optionalen Einbaufällen) ein laufendes jährliches Entgelt von 30 Euro genannt“, sagt eine Sprecherin der Verbraucherzentrale SH zu FOCUS online.

Das seien jedoch keine Obergrenzen.

Wählt ein Verbraucher einen solchen wettbewerblichen Messstellenbetreiber, muss er vor Abschluss des Vertrags dessen Leistungen, Preise und Laufzeiten beachten. Diese können von denen des grundzuständigen Messstellenbetreibers abweichen – er könnte draufzahlen.

Der Ausbau sogenannter Smart-Meter soll jetzt doch schneller laufen als gedacht. Statt 2032 soll der Rollout bis 2030 größtenteils abgeschlossen sein. So steht es im Beschlusspapier der Koalition zum Reformpaket, das sie Anfang Juli vorgestellt hat. Verpflichtend ist der Einbau bei Haushalten, deren Jahresverbrauch zwischen 6000 und 10.000 Kilowattstunden liegt. Für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung über sieben Kilowatt gilt dasselbe.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Smart Meter Light: Neue Stromzähler geplant0513-07-2026
2Обязательную установку "умных" счетчиков могут отложить0024-08-2021
3Многотарифный счётчик: когда можно снизить расходы на электроэнергию0523-06-2026
4Эксперты: доля "умных" счетчиков электроэнергии и тепла в РФ через 10 лет достигнет 75%0025-11-2020
5В Махачкале установят порядка 12 тыс. "умных" счетчиков электроэнергии до конца 2024 года0007-04-2023
6Установка умных приборов энергосбытовыми компаниями сэкономит до 30 тыс. руб. потребителей0025-02-2020
7В Москве бесплатно заменят более 500 тыс. приборов учета электроэнергии0022-03-2021
8До 95% многоквартирных домов планируется оснастить общедомовыми счетчиками к 2030 году0021-08-2021
9Tausende Hausbesitzer verlieren Geld mit der Solar-Falle – das müssen Sie jetzt wissen016.301-01-2026
10Оформление разрешительных документов на строительство ускорят на полгода0014-03-2022

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 20.74. Источник: rss.focus.de.