Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Amazon erringt Etappensieg: Sammelklage gegen Prime-Video-Werbung vorerst gescheitert

Дата публикации: 18-07-2026 17:07:00

Schlechte Nachrichten für Streaming-Kunden: Die geplante Millionen-Rückzahlung wegen der Prime-Werbung ist vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht gescheitert.

Основное содержимое страницы с новостью.

Schlechte Nachrichten für Streaming-Kunden: Die geplante Millionen-Rückzahlung wegen der Prime-Werbung ist vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht gescheitert.

Die Verbraucherschützer forderten eine Erstattung der Zusatzgebühren von monatlich knapp drei Euro für Kunden mit werbefreier Option oder eine Minderung des regulären Abopreises um mindestens 50 Prozent für jene ohne Zusatzoption.

Richter stufen Werbeeinführung als zulässig ein

Die Münchner Richter bewerteten die Vertragslage anders als zuvor das Landgericht München I, das Ende des vergangenen Jahres die einseitige Vertragsänderung und die zugehörige Informations-E-Mail mit etwa einem Monat Vorlauf noch als irreführend eingestuft hatte. Nach Ansicht des Obersten Landesgerichts war die Schaltung von Werbung durch die Nutzungsbedingungen gedeckt, da weder eine Zusage über Werbefreiheit vorlag noch eine werbefreie Vermarktung nachgewiesen werden konnte.

Für Kunden mit der kostenpflichtigen Drei-Euro-Zusatzoption erklärte das Gericht die Klage zudem nach den Vorgaben des Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetzes für unzulässig, da die Ansprüche nicht im Wesentlichen gleichartig seien. Ein Anspruch auf Schadenersatz bestehe in beiden Fällen nicht.

Wer Prime Video werbefrei nutzen möchte, muss im Moment 2,99 Euro extra zahlen. (Symbolbild)

Wer Prime Video werbefrei nutzen möchte, muss im Moment 2,99 Euro extra zahlen. (Symbolbild) IMAGO / NurPhoto
Weitere rechtliche Schritte könnten Amazon belasten

Die Kläger geben sich nach der Niederlage nicht geschlagen und wollen umgehend Revision beim Bundesgerichtshof einreichen.

„Wir gehen entschlossen in die nächste Instanz“, verkündet Michael Hummel, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen in einer Pressemitteilung. „Eine so enge Auslegung des Gleichartigkeitserfordernisses würde das Instrument der Verbandsklage erheblich schwächen – deshalb streben wir nun eine Klärung vor dem Bundesgerichtshof an.“

Der Verbraucherzentrale zufolge habe die Justiz die „berechtigten Erwartungen von Millionen Verbrauchern nicht ausreichend“ berücksichtigt. Aus Sicht der Verbraucherschützer war der Streamingdienst über Jahre hinweg werbefrei oder zumindest werbearm. Die Verbraucherschützer betonen: „Verbraucher dürfen nicht damit rechnen müssen, dass ein laufendes Abo während der Vertragslaufzeit durch zusätzliche Werbung und den Wegfall von Funktionen entwertet wird.“

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Rechtsstreit um Gebühren: Mehr als 130.000 Amazon-Prime-Kunden wollen ihr Geld zurück022.6211-06-2026
2Bloomberg: Amazon выплатит $2,5 млрд за обман клиентов из-за подписки Prime0025-09-2025
3Суд отклонил коллективный иск к "Аэрофлоту" о компенсации0017-03-2025
4Amazon Deal Would Let Casino App Users Pursue Developers0510-07-2026
5CNBC: суд приостановил действие контракта Пентагона с Microsoft на $10 млрд0013-02-2020
6Суд отклонил иск Nord Stream AG о соответствии "Северного потока - 2" законодательству ЕС0020-05-2020
7Суд оштрафовал Telegram еще на 3 млн рублей за неудаление запрещенного контента0018-11-2021
8Bloomberg: жалоба экологов ФРГ по "Северному потоку - 2" вряд ли имеет шансы на успех0016-11-2021
9Shein спорит с Lacoste из-за «крокодила»0514-07-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 24.58. Источник: rss.focus.de.