Der CDU-Wirtschaftsrat fordert eine Reform der Beamtenpensionen. Der Staat zahlt bereits 90 Milliarden Euro jährlich.
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CDU-Wirtschaftsrat fordert geringere Beamtenpensionen und kapitalgedeckte Finanzierung.
Heute liegen Pensionen deutlich über dem Rentenniveau – eine Reform soll Annäherung bringen.
Bund und Länder geben bereits 90 Milliarden Euro jährlich für Pensionen aus.
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine tiefgreifende Reform der Beamtenversorgung. Nach einem Reformpapier, über das die „WELT“ (gehört wie BUSINESS INSIDER zu Axel Springer) berichtet, sollen Pensionen schrittweise gesenkt und teilweise kapitalgedeckt finanziert werden. Ziel sei eine Annäherung an das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung und eine Entlastung der öffentlichen Haushalte.
Druck auf das Pensionssystem wächstKonkret schlägt der Wirtschaftsrat vor, das Versorgungsniveau langfristig um mehr als zehn Prozent zu senken und für neue wie bestehende Beamte Kapitalstöcke aufzubauen. Damit solle verhindert werden, dass Versorgungslasten weiter vollständig in die Zukunft verschoben werden. Kurzfristig entstünden zwar Mehrkosten, langfristig jedoch mehr Stabilität.
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Zur Begründung wird auf deutliche Unterschiede zwischen Renten und Pensionen verwiesen. „In der gesetzlichen Rentenversicherung wurde seit den 90er-Jahren das Sicherungsniveau von über 55 Prozent auf aktuell rund 48 Prozent gesenkt. Demgegenüber liegt das durchschnittliche Pensionsniveau derzeit bei etwa 66,7 Prozent des letzten Bruttogehalts und bei 71,75 Prozent bei 40 Dienstjahren“, heißt es im Papier.
Politisch kaum KonsensIn der Politik gilt eine Absenkung von Beamtenpensionen weiterhin als schwierig durchsetzbar. Diskussionen gibt es eher über eine geringere Verbeamtung, insbesondere bei Lehrkräften. Von rund 1,8 Millionen Beamten in Deutschland sind etwa 800.000 Lehrer – ein zentraler Kostenblock der öffentlichen Hand.
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Die Pensionsausgaben von Bund und Ländern beliefen sich 2024 bereits auf rund 90 Milliarden Euro – etwa doppelt so viel wie 2007. Im Schnitt erhielten Pensionäre 2025 rund 3.416 Euro brutto monatlich und damit deutlich mehr als die Standardrente nach 45 Beitragsjahren. Zusätzlich sorgen je nach Bundesland unterschiedliche Sonderzahlungen für weitere Unterschiede im System.
sp
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