Nach dem tragischem Tod eines Landwirts brachten 75 Bauern aus der Gemeinde die Ernte für seine Witwe und die Söhne ein.
© AdobeStock/Joni SYMBOLBILD: Nach dem plötzlichen Unfalltod eines Landwirts kamen 75 Farmer aus der Gegend zusammen - und halfen mit 12 Mähdreschern und 40 Lastwagen bei der Ernte.
Nach dem tragischem Tod eines Landwirts brachten 75 Bauern aus der Gemeinde die Ernte für seine Witwe und die Söhne ein. Auf dem Land sei man nicht nur Nachbarn, sondern Familie.
Wie die US-amerikanische Zeitung NY Post berichtet, zeigte sich in North Dakota einmal mehr, wie sehr ländliche Gemeinden zusammen halten. Hier sei man nicht nur Nachbarn, man sei Familie.
Als Landwirt Randy Fyllesvold im September letzten Jahres bei einem Autounfall starb, stand das Leben seiner Witwe Kharra sowie ihre beiden Söhne still. Sie waren in all ihrer Trauer schlichtweg nicht mehr in der Lage, sich um die 567 Hektar Felder zu kümmern, die ihr Haus umgaben. Dort hatte Farmer Randy Mais sowie Sojabohnen angebaut.
Hilfe kam dann aber aus der kleinen Dorfgemeinschaft von Antler.
Als die Feldfrüchte ihres verstorbenen und allseits beliebten Freundes allmählich reif wurden, fragten sich zwei seiner Freunde, was nun damit passieren solle. Die beschlossen, eine groß angelegte Ernte zu organisieren, berichtet die NY Post.
Sie verbreiteten die Idee - und stießen auf riesige Zustimmung. Alle boten ihre Hilfe an. Mehr als 75 Freiwillige aus den umliegenden Gemeinden zögerten nicht lange und kamen mit 12 Mähdreschern und 40 Lastwagen auf den Hof der Familie Fyllesvold. Mit dabei hatten sie die nötige Ausrüstung sowie Manpower.
In wenigen Tagen fuhren sie Mais und Sojabohnen für die Witwe und ihre Söhne ein. Gegenüber der Zeitung erklärte Kharra, es sei „einfach atemberaubend“ gewesen, inmitten so vieler Menschen die letzte Ernte ihres Mannes einzubringen.
Sie fühle sich gesegnet, in einer so schweren Zeit so viel Liebe und Unterstützung zu erfahren. Sie sei sich sicher, ihr verstorbener Mann wäre stolz auf seine Heimatgemeinde.
Auf Facebook schrieb sie laut NY Post: „12 Mähdrescher, 7 Getreidewagen, über 40 Lkw – alles für dich, Randy. Ich weiß, dass du von oben herablächelst.“
Landwirte lassen sich und die Familie eben auch nach dem Tod nicht im Stich, wie dieses Beispiel eindrücklich zeigt.
Mit Material von NY Post, Facebook
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