Kurz vor der Asien-Reise des Champions-League-Teilnehmers machten die Dortmunder noch einen Zwischenstopp in der Stockumer Arena, um das Testspiel gegen Fortuna zu bestreiten. Dabei verzichtete Alexander Ende erstmals darauf, zur Halbzeit komplett durchzuwechseln.
Fortuna bezwingt den BVB – die Bilder zum Testspiel-Sieg und Familienfest
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Düsseldorf · Kurz vor der Asien-Reise des Champions-League-Teilnehmers machten die Dortmunder noch einen Zwischenstopp in der Stockumer Arena, um das Testspiel gegen Fortuna zu bestreiten. Dabei verzichtete Alexander Ende erstmals darauf, zur Halbzeit komplett durchzuwechseln.
Ein Samstagnachmittag der ersten Male in der Stockumer Arena: Erstmals lief Fortuna mit einem Rückensponsor auf – der Deal mit Vodafone wurde am Freitag verkündet. Sportlich war es für den Großteil des neuen Kaders der erste Einsatz im neuen Wohnzimmer, es war das erste Fortuna-Spiel in der Arena seit dem 3:1 gegen Elversberg am 33. Spieltag der Vorsaison. Seitdem hat sich einiges im Verein getan – dazu zählt seit Kurzem auch die Verpflichtung von Marcel Benger, der in der zweiten Hälfte erstmals für seinen neuen Arbeitgeber zum Einsatz kam. Fortunas Härtetest vor 23.300 Zuschauern in der Stockumer Arena gegen Borussia Dortmund endete 2:1. Ein Prestige-Erfolg gegen den BVB, der in erster Linie mit Spielern aus der zweiten Reihe antrat, der besonders die Fans auf den Rängen freute.
Alexander Ende setzte bei der ersten Partie nach dem intensiven Trainingslager in Bad Leonfelden auf den Kern der Spieler, die auch gegen Ruzomberok (2:0) und Linz (0:2) in der Startelf standen. Elias Egouli rückte für Felix Meiser ins Team, Jomaine Consbruch übernahm die Zehnerposition von Lukas Eixler. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, erfolgreich ins Spiel zu kommen. In der Anfangsphase fiel die Ende-Elf durch einige einfache Fehler im Passspiel auf. Einer der gröberen Schnitzer führte zum ersten gefährlichen Abschluss der Gäste. Serhou Guirassy, der mit Abstand wichtigste BVB-Spieler in der Dortmunder Startelf, kam zum Abschluss – sein Versuch wurde aber noch geblockt. Zuvor hatte Jomaine Consbruch zwei Chancen innerhalb von 60 Sekunden, blieb aber ebenfalls in beiden Situationen hängen.
Anders sah es nach 20 Minuten aus: Die Dortmunder gingen durch einen Treffer von Youngster Mathis Albert in Führung. Der Offensivspieler nutzte, dass sich Elias Egouli bei einem langen Ball der Gäste komplett verschätzte. Dann kam Albert einen Schritt vor dem herauslaufenden Lasse Rieß an den Ball und umkurvte Fortunas neue Nummer eins mit Leichtigkeit. Vor dem Seitenwechsel gelang es Fortuna nicht mehr, für den Ausgleich zu sorgen. Die beste Chance hatte noch Matthias Zimmermann nach 44 Minuten. Dem ging die ansprechendste Fortuna-Kombination des ersten Durchgangs voraus, allerdings ging der Versuch des Rechtsverteidigers drüber.
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Fortuna mit Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte
Nach dem Seitenwechsel dauerte es aber nicht lange, dann durften die Fortuna-Fans zum ersten Mal in dieser Saison jubeln. Fabian Schleusener erzielte seinen ersten Treffer in der Arena – nach einem Freistoß von der linken Seite stand der Angreifer goldrichtig und bezwang BVB-Torhüter Patrick Drewes aus kurzer Distanz. Erstmals in der laufenden Vorbereitung verzichtete Ende indes darauf, in der Halbzeit komplett durchzuwechseln. Einzig Jordi Paulina kam für Eric Hottmann in die Partie. Bei den Dortmundern stand hingegen zum Zeitraum des 1:1 kein Spieler mehr auf dem Rasen, der zur Startelf gezählt hatte.
Nach 58 Minuten nahm Ende dann fünf weitere Wechsel vor. Für Dominique Heintz, Egouli, Zimmermann, Consbruch und Schleusener kamen Meiser, Tim Oberdorf, Steven van der Sloot, Kilian Sauck und Lukas Eixler in die Partie. Kurz nach dem Fünffach-Wechsel hätte Paulina Fortuna um ein Haar in Führung gebracht. Der Linksschuss des Ex-Dortmunders wurde abgeblockt und ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Zur zweiten Trinkpause der Partie wechselte Ende dann auch die verbliebenen vier Feldspieler aus: Kaden Amaniampong, Miguel Goncalves, Anas Slimani und Marcel Benger ersetzten Sascha Risch, Yassine Bouchama, Jorrit Hendrix und Elias Arden. Nach 75 Minuten hatte Paulina einmal mehr die Führung auf dem Fuß, wieder fehlten nur Zentimeter, um das Spiel in der zweiten Hälfte komplett zu drehen. Der Druck der Hausherren wurde in der Folge immer größer und wurde in der 79. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Der eingewechselte Slimani setzte in seiner starken Vorbereitung das nächste Zeichen und erzielte den zweiten Fortuna-Treffer des Tages. Anschließend hatten beide Teams noch gute Offensivansätze, zu seiner Großchance kam der BVB noch. Da parierte Rieß aber stark. Nach Abpfiff holten sich die Düsseldorfer den durchaus verdienten Applaus ab.